Herausforderung für Unternehmen: Aus Datenflut Wissen gewinnen – und damit Wettbewerbsvorteile

Mehrheit der Firmen fehlt die richtigen Tools, um Informationen zu generieren

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Prediktive Analyse

Am Ende des Stufenmodells stehen komplett vorausschauende Analysen, die sich von den historischen Bewertungen vieler Firmen maßgeblich unterscheiden. Data Mining Techniken, die für historische Analysen eingesetzt werden, bleiben jedoch weiterhin als Baustein für prediktive Analysen wichtig: Denn wie sonst soll eine langfristige Analyse zum Beispiel zu einem bestimmten Trend oder einer Marktentwicklung erstellt werden? Um erfolgreich am Markt zu agieren, sollten Unternehmen die zukunftsgerichtete Analyse in ihre Kernprozesse integrieren. Dies hat zwei Vorteile: Zum einen basieren sämtliche Entscheidungsprozesse auf aus Daten gewonnenem Wissen, zum anderen sind diese mit Fakten untermauert.

Die Kür: Belegbares Wissen als Basis für Geschäftsentscheidungen

Die Vorteile einer solchen kombinierten Analyse liegen auf der Hand. Doch die beste Big Data Strategie nützt nichts, wenn sie nicht in die Realität umgesetzt wird, sprich: Das Treffen von Entscheidungen darf nicht nur in der Geschäftsleitung auf Fakten und Wissen basieren, sondern die entsprechenden Prozesse müssen auf jede Mitarbeiterebene im Unternehmen kaskadiert werden. So kann die gesamte Firma sich vom Wettbewerb abheben und die Bedeuting traditioneller Entscheidungskriterien wie Preis, Qualität oder Innovationskraft steigern. Gleichzeitig lassen sich zusätzliche, detaillierte Informationen durch Kanäle wie soziale Netzwerke generieren.

Um der Flut an Daten Herr zu werden, ist eine Daten-Roadmap hilfreich, die die ideale Nutzung darstellt. Dazu gehört auch, dass Firmen Prozesse für das Sammeln, Speichern und die Verarbeitung für die wichtigsten in der Roadmap festgelegten Daten festlegen. Abschließend lässt sich sagen, dass Unternehmen das Wachstum an Big Data mit den richtigen Strategien für ihre Zwecke einsetzen können – und sich vom Wettbewerb nicht nur differenzieren, sondern ihm auch deutlich davon ziehen können.

*Robert Laube ist Service Line Lead Business Intelligence, Avanade Deutschland

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