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Fujitsu Primeflex Cluster-in-a-Box Mehr Power für den Mittelstands-Cluster

| Autor: Klaus Länger

„Cluster-in-a-Box“ nennt Fujitsu seine hyperkonvergente Lösung für den Mittelstand. Die neue Generation des hochintegrierten „Primergy“-Servers wartet mit stärkerer Hardware auf.

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Fujitsu spendiert dem Cluster-in-a-Box stärkere Prozessoren und mehr Arbeits- sowie Massenspeicher.
Fujitsu spendiert dem Cluster-in-a-Box stärkere Prozessoren und mehr Arbeits- sowie Massenspeicher.
(Bild: Fujitsu )

Aus einem „Primergy-CX400“-Chassis mit zwei Dual-CPU-„Xeon“-Nodes besteht die Komplettlösung Primeflex Cluster-in-a-Box, die Fujitsu für Mittelstandskunden entwickelt hat. Sie vereinet Server-, Storage- und Netzwerkkomponenten und soll durch Ausfallsicherheit mit Failover-Clustering und redundanter Hardware sowie einfache Konfigurierbarkeit überzeugen.

Bei der aktuellen Generation des Clusters-in-a-Box verwendet Fujitsu nun Komponenten mit höherer Leistung und Speicherkapazität. Für mehr Rechenleistung sorgen die Intel-Prozessoren „Xeon E5 v4“, die auf bis zu 512 GB DDR4 zugreifen können. Bereits in der Basis-Konfiguration soll das System bis zu 60 virtuelle Maschinen bereitstellen. Bei höherem Bedarf kann der Primeflex-Cluster durch zwei weitere Nodes erweitert werden.

Mehr Speicherplatz mit Eternus JX

Auf Basis des „Primergy CX400-M“ bietet Fujitsu eine Komplettlösung mit zwei Nodes vom Typ „Primergy CX2550 M2“ an, die jeweils zwei Xeon E5-2630 v4 und 128 GB DDR4-RAM enthalten. Der 14-Nanometer-Prozessor Xeon E5-2630 v4 verfügt über zehn Kerne mit Hyperthreading und 25 MB L3-Cache. Er arbeitet mit 2,2 bis 3,1 GHz. Im CX400-M-Chassis stecken acht 1,2-TB-SAS-HDDs mit zusammen 9,6 TB Kapazität, die von beiden Nodes gemeinsam genutzt werden.

Reicht der Speicherplatz, den die internen Laufwerke bieten, nicht aus, lässt sich der Primeflex-Cluster durch ein zugeschaltetes „Eternus-JX“-Speichersystem erweitern. Dabei sind bis zu 260 TB Kapazität möglich, verteilt auf bis zu 78 Laufwerke.

Für die Netzwerkanbindung stehen zwei 10-GBit-Ethernet-Ports und zwei Ein-GBit-Ports bereit. Als Betriebssystem dient „Windows Server 2012 R2 Datacenter“. Der Einstiegspreis für diese Lösung beläuft sich laut Fujitsu auf 13.450 Euro.

Daneben haben die Fujitsu-Partner laut dem Hersteller noch die Option einer selbst definierten Konfiguration auf Basis des „Primergy CX400-C“. Hier stehen verschiedene Varianten des Xeon E5-V4 zur Verfügung, bis zu 512 GB RAM sowie diverse Typen von Speichermedien wie Nearline-SAS-HDDs, SAS-HDDs oder SAS-SSDs. Beim Betriebssystem ist Windows Server 2012 Standard statt der Datacenter-Version wählbar.

Fujitsu verspricht, dass die im Werk vorkonfigurierten Systeme dank einer einfach verständlichen Schritt-für-Schritt-Installation innerhalb von einer Stunde nach Inbetriebnahme einsatzbereit sind.

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