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HP-Drucker und -PCs finden sich in einer einizgen Abteilung wieder Meg Whitman baut zentrale Bereiche von HP um

| Redakteur: Ulrike Ostler

Nachdem es gerüchteweise schon durchgesickert war, hat HP nun bestätigt, dass IPG und PSG, die Drucker.- und die PC-Sparten, zur Printing and Personal Systems Group verschmelzen. Hier die Fakten aus der Unternehmenszentrale.

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HP-CEO Meg Whitman wirft die PC-Sparte des Konzerns mit der Druckersparte zusammen.
HP-CEO Meg Whitman wirft die PC-Sparte des Konzerns mit der Druckersparte zusammen.

HP gab gestern eine organisatorische Neuausrichtung des Unternehmens bekannt. Sie soll für mehr Effizienz und ein profitables Wachstum über alle Geschäftsbereiche sorgen.

Im Zuge der Neuausrichtung werden die Imaging and Printing Group (IPG) und die Personal Systems Group (PSG) von HP zusammengeführt und künftig die Printing and Personal Systems Group bilden. Verantwortlich für die neu gebildete Einheit wird Todd Bradley sein, der seit 2005 als Executive Vice President die PSG leitet.

Vyomesh Joshi, Executive Vice President von IPG, geht nach 31-jähriger Karriere bei HP in den Ruhestand. Unter Joshis erfolgreicher Leitung verzeichnete die IPG ein Umsatzwachstum von 19 auf 26 Milliarden Dollar und verdoppelte den Betriebsgewinn auf zirka vier Milliarden Dollar.

„Vyomesh Joshi verkörpert den Geist, der HP auszeichnet. Er hat das Unternehmen maßgeblich mit geprägt“, so Meg Whitman, President und Chief Executive Officer von HP. „Als Leiter der IPG hat er immer wieder neue Lösungen und bahnbrechende Innovationen forciert, die den gesamten Druckermarkt geprägt haben. Wir wünschen ihm das Beste für den neuen Lebensabschnitt, der nun vor ihm liegt.“

Effizienz im Vertrieb gefordert

Ziel der Zusammenführung der zwei Bereiche ist es, HPs Vermarktungsstrategie, Branding, Lieferkette und Kundenbetreuung effizienter zu machen. Das wird sich positiv auf Kunden und Partner auswirken und Innovationen in den Bereichen Personal Computing und Drucken fördern, glaubt man bei HP. Die Neuausrichtung soll HP zudem in die Lage versetzen, kosteneffizienter zu agieren, profitables Wachstum zu erzielen und Investitionen zu tätigen.

„Durch diese Kombination kommen zwei Geschäftsbereiche zusammen, in denen HP weltweit führt,“ sagt Whitman. „Damit profitieren unsere Kunden, Partner und Aktionäre von Innovationen und operativen Verbesserungen.“

Weitere Änderungen im Detail

Neben der Zusammenführung von PSG und IPG werden weitere zentrale Geschäftsbereiche neu ausgerichtet und vereinfacht:

Die Global-Accounts-Sales-Organisation wird in die neu benannte „HP Enterprise Group” eingegliedert. Die Gruppe wird zukünftig von David Donatelli geleitet und umfasst die Bereiche Enterprise Servers, Storage, Networking und Technology Services. Auch diese neue Struktur soll Entscheidungsprozesse beschleunigen und es den Kunden einfacher machen, mit HP Geschäfte zu machen.

Neue Abteilungen, neue Leute

Darüber hinaus verkündete HP, dass das Unternehmen seine Marketing-Aktivitäten zukünftig über die Business Units hinweg unter Marty Homlish, Executive Vice President und Chief Marketing Officer von HP, bündeln wird.

Zudem werden die Kommunikationsbereiche von HP unter der Leitung von Henry Gomez, Executive Vice President und Chief Communications Officer bei HP, zusammengelegt. Diese Neuausrichtung ermögliche es, einheitlicher für ganz HP zu kommunizieren.

Schließlich wird der Bereich „Global Real Estate” von der Finance-Abteilung in die „Global-Technology- und Business-Processes-Organisation” integriert, um die Liegenschaften von HP zu konsolidieren und die Arbeitsumgebung für HP-Mitarbeiter zu verbessern.

HP will schneller werden

„Diese Neuausrichtung ist ein wichtiger erster Schritt, um unsere operativen Prozesse zu verbessern und die Effektvität und Effizienz zu erhöhen“, ergänzt Whitman. „Das Ergebnis wird ein agileres, schlankeres, leistungsstarkes und kundenorientiertes Unternehmen HP sein, das für die sich schnell ändernden Industrietrends optimal aufgestellt ist“, so die HP-Chefin, die erst ein gutes halbes Jahr im Amt ist.

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