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Fujitsu Eternus DX600 S3 mit Extreme Cache im GKL-Rechenzentrum

Marktforscher GKL stellt strategische Infos blitzschnell bereit

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Die Vorteile für die GKL-Kunden

Eine wichtige Dienstleistung der GKL ist die „Reinheit“ der ermittelten Daten, denn leider hat die EAN/GTIN-Kennzeichnung ihre Grenzen. „Der Barcode umfasst nur allgemeine Informationen über das Produkt, nicht aber den marktspezifischen Preis“, erklärt Gallinat. „Diesen müssen unsere Mitarbeiter für die Datenerhebung in den Märkten händisch eintippen – und wir überprüfen diesen dann bei uns in der Zentrale.“

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Wunschziel: Echtzeit-Computing

Die Herausforderung

Die GKL Marketing-Marktforschung benötigte ein hochperformantes Speichersystem, das Datenbankabfragen nahe Echtzeit ermöglicht und die Sicherung und Wiederherstellung von Millionen Datensätzen in möglichst kurzer Zeit bewältigen kann.

Die Lösung

Fujitsu Eternus DX600 S3 Speichersystem mit Extreme Cache, SSD-Festplatten und High-Density Einschüben. Die Midrange-Modelle der Eternus DX Serie zeichnen sich durch einen Cache aus, der direkt im Controller mit flashbasierten Lesespeichereinheiten erweitert werden kann.

Dieser Extreme Cache beschleunigt beispielsweise die Antwortzeiten gerade für Geschäftsanalysen mit großen, sequentiellen Lese-Operationen ganz erheblich.

Je schneller die Datenbankabfrage läuft, desto schneller lassen sich potentielle Fehler aufspüren und korrigieren. Das Fujitsu-Speichersystem schaffe dies hervorragend. Mit einem voll ausgebauten Extreme Cache über 5,6 Terabyte und schnellen Solid State Disks (SSDs) liegen die Zugriffszeiten nun bei 0,1 bis 1 Millisekunde.

„Das bedeutet, unser Speichersystem ist bei Datenbankabfragen so schnell, wie ein Mitarbeiter Zahlen in die Tastatur tippen kann bei der Überprüfung der Preisdaten“, so Gallinat. „Somit haben wir mit der Eternus DX600 S3 tatsächlich Rechenleistung in Echtzeit bekommen.“

Rebuild von zwei Terabyte

Diese überragende Performance schlägt sich auch in einem anderen Bereich positiv nieder. „Unser größter SQL-Server ist in der Vergangenheit einmal abgestürzt“, erinnert sich der CIO. „Dieses System verfügte über 2 Terabyte Daten, die wir komplett wiederherstellen mussten.“

Dies hat beim vorigen kleineren Speichersystem der GKL fünf Tage in Anspruch genommen. „Jetzt haben wir auf der Eternus DX600 S3 dieselbe inzwischen auf 2,4 Terabyte angewachsene Datenbank testweise wiederhergestellt – das dauerte weniger als zwei Stunden.“ Das bedeutet, dass die Eternus DX600 S3 mit 70 Gigabyte pro Minute gearbeitet hat.

Schnelles Backup mit SSD-Cache

„Laut Monitoring war der Controller da nur zu acht Prozent ausgelastet“, ergänzt Gallinat. Auch bei einer Komplettsicherung aller GKL-Daten liefert das neue Fujitsu-System beeindruckende Werte: „Bisher hat eine Vollsicherung bei uns 24 Stunden gedauert“, so der CIO. „Jetzt liegt dieser Vorgang bei drei Stunden und 20 Minuten.“

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Das Speichersystem DX600 bei der GKL

Speichersystem:

  • FUJITSU Storage Eternus DX600 S3 mit 5,6 TByte Extreme Cache und vier 2,5-Zoll-Erweiterungs-Shelves
  • 9,6 TByte SSD-Platten (24 x 400 GB)
  • 72 TByte SAS-Platten (48 x 900 GB und 24 x 1,2 TByte)
  • 240 TByte NL-SAS Platten (60 x 4 TByte)
  • Management Software: Eternus SF

Kundenvorteile:

  • Extreme Performance-Steigerung bei allen Anwendungen
  • Höhere Betriebssicherheit und Verfügbarkeit

Insgesamt hat die GKL 24 schnelle 400-GB-SSD-Platten im Einsatz. Für weniger wichtige Daten beherbergt das Midrange-Speichersystem auch noch SAS und Nearline-SAS-Disks. Neben dem Hauptsystem existieren noch vier weitere Platten-Shelves. „Wir haben damit alle verfügbaren Speicherklassen abgedeckt“, berichtet Robert Gallinat. „Allerdings befinden sich 30 bis 40 Prozent der Daten ohnehin im voll ausgebauten Extreme-Cache-Bereich und sind damit im Millisekunden-Bereich abrufbar.“

Innovation überall

Innovativ ist die GKL übrigens auch in Sachen Energieversorgung. Auf dem Firmendach in Berlin-Pankow befindet sich eine Solarstromanlage, die das Rechenzentrum beziehungsweise die USV-Module mit Eigenstrom versorgen.

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