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VMwares Servervirtualisierung bekommt ein neues Speicher-API Manche Speicherprobleme von VMware löst man besser durch das Delegieren

| Redakteur: Rainer Graefen

Virtuelle Maschinen haben reale Probleme mit der Performance, der Bandbreite und vor allem mit unnützen I/O-Operationen. Die Lösung finden Anwender in ihrem Array.

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Die vStorage APIs for Array Integration (VAAI) wurden von VMware entwickelt, um das Potenzial von Storage-Arrays besser auszuschöpfen.
Die vStorage APIs for Array Integration (VAAI) wurden von VMware entwickelt, um das Potenzial von Storage-Arrays besser auszuschöpfen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Einführung der Servervirtualisierung vor fast zehn Jahren hat die Datensicherung von Anwendungen kompliziert. Eine aktuelle Umfrage der Taneja Group behauptet, dass Lösungen nicht in Sicht sind.

Eine Anwender-Umfrage von Storage-Insider.com zum Thema Speicher in virtualisierten Serverumgebungen zeigte, dass mehr als die Hälfte der Speicheradministratoren dies genauso sehen. Die Teilnehmer der Studie erwarten mindestens eines der nachfolgend genannten Probleme in ihrer virtualisierten Serverumgebung:

  • Skalierbarkeit: Serverkonsolidierung führt zu einer Konfliktsituation bei Speicher – und I/O – Ressourcen und limitiert damit die Zahl virtueller Maschinen (VM), die auf einem gegebenen System produktiv arbeiten können.
  • Leistung: Der multiplikative Effekt sich wiederholender, kleiner I/O – Operationen, ausgeführt von einem Hypervisor über mehrere VMs, kann die Speicherleistung erheblich reduzieren.
  • Agilität: Gewöhnliche Verwaltungsaufgaben, wie z.B. die Gestaltung und Bereitstellung einer VM, die Migration von Daten auf neue Server, sowie der unterbrechungsfreie Transfer von Disk Files virtueller Maschinen zwischen Arrays, können in einer stark konsolidierten Umgebung recht mühsam und zeitaufwendig sein.

Diese Probleme verschärfen sich in einer VMware vSphere/ESX-Umgebung noch, da der von VMware eingesetzte Hypervisor im Speicherbereich weitere große Herausforderungen an die Anbieter von Speicherlösungen stellt.

Der Emulation fehlt die Hardware-Nähe

Das VMware Virtual Machine File System (VMFS) arbeitet mit einer zusätzlichen Schicht im Stack, der den virtualisierten Server mit dem Speicher verbindet. Für Anbieter wird es damit schwierig, Nutzern und Anwendungen von VMware systemeigene,

Array-basierte Speichermöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Da viele Speichervorgänge vor Kurzem noch durch vSphere/ESX über Software emuliert wurden, können Anwender die Vorteile der höheren Leistung der Array-basierten Hardware nicht nutzen.

Das Array ist für das Speichern natürlich der beste Platz. Das bewies Citrix Systems erstmals 2009 mit der Veröffentlichung von StorageLink, das Xen-Server-Anwendungen die Vorteile der Array-Funktionen direkt zugänglich machte.

Aber die VMFS-Schicht verhinderte, dass Anwendungen das volle Leistungsvermögen der Arrays ausschöpfen konnten. Glücklicherweise stellt VMware mit vStorage von vSphere 4.1 alle nötigen Mittel zur Verfügung, damit Speicheranbieter hier bessere Verfahren umsetzen können.

Die vStorage APIs for Array Integration (VAAI) wurden entwickelt, um effizienteren Zugriff auf den Hauptspeichers zu erhalten. Operationen der VM, wie Storage vMotion oder VM-Bereitstellung und Klonvorgänge, können damit direkt auf dem Array abgewickelt werden.

weiter mit: LUN-Sperren beseitigen

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