Neue Studie von BMC: Mainframe-Kunden machen sich fit für den Wirtschaftsaufschwung Mainframe-Anwender investieren in Disaster Recovery und Anwendungsmodernisierung

Redakteur: Ulrich Roderer

Der Bedarf an MIPS steigt. Anwender versuchen durch Modernisierung der Anwendungen dem entgegenzuwirken. Qualifiziertes Personal wird knapp.

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Mainframe –Anwender nutzen nach der neuen Studie von BMC die Wirtschaftskrise, um sich für den Aufschwung vorzubereiten. Sie investieren in neue Tools und neue Anwendungen bzw. Modernisieren bestehende.

Wie die weltweite Studie von BMC zeigt, bleibt der Mainframe auch weiterhin populär in Unternehmen. Trotz Wirtschaftskrise gaben fast die Hälfte der befragten Unternehmen an, dass sie die Investition in Mainframelösungen erhöhen werden, während die andere Hälfte nur geringe Investitionen plant.

Prioritäten in IT

Zu den wichtigsten Projekten gehört nach den Ergebnissen der Studie die Modernisierung der Anwendungen (34 Prozent), Disaster Recovery (31 Prozent) und ServerVirtualisierung (28 Prozent).

In großen Rechenzentren gaben 47 Prozent der Befragten an, dass es ihr wichtigstes Ziel sei, das MIPS-Wachstum zu reduzieren. 35 Prozent sehen ihre oberste Priorität darin, ungeplante Ausfälle zu minimieren und die Kosteneffizienz damit zu verbessern.

Ökonomie

In der diesjährigen Studie hat BMC speziell die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Mainframeanwender untersucht. Neben der Tatsache, dass die Anwender in neue Tools investieren, um für den Aufschwung vorbereitet zu sein, gaben die Befragten an, dass die Unternehmensführung dem Mainframe günstiger gegenübersteht aufgrund des ökonomischen Drucks.

Dieses wichtige Ergebnis korreliert mit der Aussage der Befragten, dass auch sie Druck haben, die Kosten zu senken und die Produktivität zu erhöhen. Bei einem General Purpose Prozessor plus Software können sich die Kosten bis auf 7,200 Dollar pro MIPS belaufen. Deshalb versuchen viele, die Workload durch entsprechende Tools auf Specialty Processors zu laden, deren Kosten bei 200 Dollar liegen.

Auch in EMEA hat der Mainframe weiterhin eine gute Zukuft, auch wenn die Investitionen unter denen der USA liegen.

Wichtige Ergebnisse:

56 Prozent erwarten ein weiteres Anwachsen von MIPS (75 Prozent bei Großanwendern)

Zweidrittel der (67 Prozent) Befragten haben die Ausrichtung von Mainframe und Verteilten Systemen abgeschlossen oder sind dabei dies zu tun.

Die Sorge um qualifiziertes Personal nimmt wieder zu (4-5 Prozent)

65 Prozent der Unternehmen haben ein stärkeres Augenmerk auf den Energieverbrauch der IT als noch im letzten Jahr.

Die Studie

Mehr als 1,500 Mainframeanwneder weltweit haben an der BMC-Studie teilgenommen. Mehr als die Hälfte davon hat einen Umsatz über eine Millarde Dollar.

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