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M2M – die unbemerkte Eroberung des Massenmarkts

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Smart City: Wo M2M Projekte zusammenlaufen

Das wohl umfassendste Einsatzgebiet bietet Smart City. Alle Dimensionen des Zusammenlebens in einer großen Stadt fließen in Smart Cities zusammen: von der Verkehrsplanung, intelligenten Transportsystemen, der Strom- Gas- und Wasserversorgung und der Entsorgung, der Logistik bis hin zum Erziehungs- und Gesundheitswesen und zur privaten Lebensgestaltung vieler Einwohner. Hier sind auch die mit dem Einsatz von M2M verbundenen Probleme am größten.

Gemäß dem Report “State of the World Population” der Vereinten Nationen 2011 hat die Urbanisierung der Welt weiter Fahrt aufgenommen. Derzeit leben 50 Prozent der Bevölkerung weltweit in Städten, in 35 Jahren werden es 67 Prozent sein. Dies stellt extreme Anforderungen an die Infrastruktur sowie die Wasser- und Energieversorgung in den Mega Cities.

Um dies erfüllen zu können müssen die Metropolen smarter agieren –M2M und mobile Technologien werden ihnen dabei helfen. Die Vision ist, mit intelligenten Systemen und Information die Effizienz und Produktivität zu steigern, zugleich die Umweltbelastung zu verringern und Ressourcennutzung sowie die Lebensqualität der Bürger zu verbessern – ein Ansatz der politisch intensiv gefördert wird.

Umweltschutz, Transportwesen und Metering

Smart Metering ist per M2M-Kommunikation sowohl mit großen Chancen als auch mit Risiken, zum beispiel beim Datenschutz, behaftet.
Smart Metering ist per M2M-Kommunikation sowohl mit großen Chancen als auch mit Risiken, zum beispiel beim Datenschutz, behaftet.
(Bild: Thorsten Schier/Fotolia.com)
2012 verkündete die Europäische Kommission eine Smart Cities und Communities European Innovation Partnerschaft mit dem Ziel, die Forschungsressourcen auf dem Gebiet der Energieversorgung, des Transportwesens und der intelligenten Informationssysteme in wenigen anschaulichen Projekten zu bündeln. Diese Projekte werden in Partnerschaften zwischen der öffentlichen Hand und der Industrie umgesetzt und allein für 2013 mit 365 Millionen Euro gefördert. Sie konzentrieren sich auf vier Bereiche: Gebäude und Gebäudekomplexe, urbane Mobilität, nachhaltige digitale Infrastrukturen sowie neuartige Dienstleistungen.

Projekte rund um Umweltschutz und Energieversorgung gibt es immer mehr. Am bekanntesten ist wohl Smart Metering – die Umrüstung auf intelligente Stromzähler. Aber auch Elektromobilität sowie die dazu notwendige Auflade-Infrastruktur findet viel Beachtung. Weltweit entfällt jedoch der größte Anteil der Smart City Projekte auf das Transportwesen. Dazu zählen in erster Linie Verkehrsinformationssysteme, Ticketing und intelligente Transportsysteme.

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