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Neue Server-Stellplätze in der Fuggerstadt M-Net eröffnet Rechenzentrum in Augsburg

| Autor / Redakteur: Sarah Gandorfer / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Um die wachsende Nachfrage nach Server-Stellplätzen zu bedienen, hat der Kommunikations- und Internet-Anbieter M-Net in Augsburg ein Rechenzentrum eröffnet. Der TK-Anbieter verspricht Zugangs- und Ausfallsicherheit.

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M-net hat ein neues Rechenzentrum in der Fuggerstadt eröffnet – im Bild das Augsburger Renaissance-Rathaus.
M-net hat ein neues Rechenzentrum in der Fuggerstadt eröffnet – im Bild das Augsburger Renaissance-Rathaus.
(Bild: High Contrast - Wikimedia Commons)

Server-Housing ist gefragt, da immer mehr Unternehmen ihre Geschäftsdaten in die Cloud verlagern, statt eigene ressourcenintensive IT-Landschaften zu betreiben. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat der Telefon- und Internetanbieter M-Net ein Rechenzentrum in Augsburg eröffnet.

„Zur Unterbringung ihrer Server-Hardware stellen wir unseren Kunden komplette Server-Schränke oder auch maßgeschneiderte Schrankplätze zur Verfügung“, erklärt Christian Smetana, Leiter der M-Net-Niederlassung Augsburg. „Sowohl die Anzahl der benötigten Racks als auch die dazugehörige Bandbreite sind dabei individuell wählbar und können bei Bedarf jederzeit flexibel angepasst werden.“ Zu einer ressourcenschonenden Klimatisierung trägt neben der Kaltgang-Einhausung ein Grundwasserbrunnen bei.

Sicherheit gewährleistet

Auch bei den Sicherheitsstandards des Rechenzentrums legt M-net Wert auf hohes Niveau: Bauliche Schutzmaßnahmen vor Staub, Wasser und Feuer sowie zusätzliche Brandmelde- und eine automatische Stickstoff-Gaslöschanlage zählen zur Ausstattung. Eine redundante unterbrechungsfreie Stromversorgung und ein vorgeschaltetes Notstromdieselaggregat sollen die ausfallsichere Energieversorgung garantieren.

Darüber hinaus ist der Video-überwachte Zugang zu der bereitgestellten Rechenzentrumsinfrastruktur ausschließlich über eine Vereinzelungsanlage möglich und wird über weitere Zugangskontrollen – wie einer Biometrie am Eingang der Datensicherheitsräume – gesichert.

Das eigene NOC

Die Überwachung der gesamten Infrastruktur sowie aller sicherheitstechnischen Einrichtungen erfolgt durch das das M-Net-eigene Network Operation Center (NOC) 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr. Das NOC leitet alle zur Entstörung notwendigen Maßnahmen ein und überwacht die Durchführung.

Der in München ansässige Provider versorgt große Teile Bayerns, den Großraum Ulms sowie weite Teile des hessischen Landkreises Main-Kinzig mit Internet. Dabei investiert das rund 850 Mitarbeiter zählende Unternehmen seit mehreren Jahren mehrere hundert Millionen Euro in den Ausbau von glasfaserbasierten Breitbandnetzen.

Mehr als 300.000 Kunden haben ihre Internetanschlüsse über M-Net laufen. Zu den Gesellschaftern des TK-Anbieters gehören unter anderem die Stadtwerke München und Augsburg.

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Über den Autor

 Sarah Gandorfer

Sarah Gandorfer

Redakteurin bei IT-BUSINESS