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Akquisition durch Gustav Zech Stiftung LWL-Sachsenkabel wechselt den Besitzer

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Ulrike Ostler

Der Glasfaserspezialist LWL-Sachsenkabel aus dem Erzgebirge ist ab sofort im Besitz der Bremer Gustav Zech Stiftung. Von der Übernahme erhofft sich LWL-Sachsenkabel unter anderem Synergieeffekte, um neue Geschäftsfelder zu erschließen.

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LWL-Sachsenkabel ist ab sofort Teil der Gustav Zech Stiftung.
LWL-Sachsenkabel ist ab sofort Teil der Gustav Zech Stiftung.
(Bild: LWL-Sachsenkabel)

Wie der Firmenname schon offenbart, ist LWL-Sachsenkabel auf die Herstellung von Lichtwellenleiterverkabelungssystemen spezialisiert. Die vollständige Übernahme durch die Gustav Zech Stiftung birgt einige vielversprechende Möglichkeiten für die künftige Entwicklung des sächsischen Unternehmens. So lassen sich zum Beispiel Synergieeffekte durch Kooperation mit der Zech Group SE erzielen, indem das Glasfaser-Know-how von LWL-Sachsenkabel mit deren Expertise in den Bereichen digitale Gebäudetechnik und Rechenzentren verknüpft wird.

Konsequente Weiterentwicklung

Für das aktuelle Jahr steht beim sächsischen LWL-Hersteller eine konsequente Weiterentwicklung des FTTX-Bereichs im Fokus. In diesem Segment hat das Unternehmen erst vor kurzem mit F2X ein innovatives System für die einfache und schnelle Umsetzung von Glasfaserhausanschlüssen auf den Markt gebracht.

Zudem will LWL-Sachsenkabel langfristige Projektpartnerschaften im Bereich 5G anstreben. Weitere Ausbaupläne gibt es außerdem im Geschäftsfeld Spezialfasern mit anspruchsvollen lasertechnischen und spektroskopischen Anwendungen in Lichtmesstechnik und Sensorik, chemischer und pharmazeutischer Industrie sowie Medizin und Biowissenschaften. Zusätzlich soll die Smart-Service-Plattform Sachsenkabel Pulse sukzessive erweitert werden, um Netzprovidern, Rechenzentrumsbetreibern und Installateuren eine umfassende webbasierte Projektplanung anzubieten sowie die Online-Konfiguration und -Bestellung konfektionierter Kabelstrecken zu vereinfachen.

Zu den finanziellen Details der Übernahme machten die Unternehmen keine Angaben. Für Bestandskunden von LWL-Sachsenkabel ändert sich nichts. Existierende Vereinbarungen und Ansprechpartner bleiben erhalten.

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