Die Situation führender Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen in Deutschland Lünendonk-Studie über Konsolidierung im Personaldienstleistungs-Sektor

Autor / Redakteur: Peter Hempel / Florian Karlstetter

Der Markt für Zeitarbeit und Personaldienstleistungen in Deutschland befindet sich in einer Konsolidierungsphase. Vom Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk wurde dazu eine Studie zum Thema „Führende Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen in Deutschland 2008“ angefertigt.

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Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk hat eine Studie über die führenden Zeitarbeits- und Personaldienstleistungsunternehmen in Deutschland angefertigt. Basis dafür bildet eine Befragung über Strukturen, Strategien, Planungen und Restriktionen der 25 führenden und etwa 40 weiterer mittelgroßer und kleinerer Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen in Deutschland.

Finanzinvestoren agieren seit 2004 verstärkt im deutschen Markt für Zeitarbeits- und Personaldienstleistungen und treiben die Konsolidierung voran. Hohe Wachstumsraten, eine geringe Zeitarbeitsquote, moderate Bewertungen der Unternehmen sowie eine im europäischen Vergleich vergleichsweise fragmentierte Marktstruktur sorgten für optimale Investitionsbedingungen. Das zeigt die aktuelle Lünendonk-Studie 2008: „Führende Zeitarbeits- und Personaldienstleistungsunternehmen in Deutschland“.

„Als bevorzugtes Modell der Finanzinvestoren wurden so genannte Buy-and-build-Strategien verfolgt“, erklärt Hartmut Lüerßen, Partner von Lünendonk. Dabei würden in den meisten Fällen die übernommenen Firmen mit ihren Marken unter einer Holding-Dachmarke erhalten. „Beispiele für diese Dachmarken-Strategie sind unter anderem die Allgeier Holding, München, die ihr Zeitarbeits-Geschäft in 2008 an USG People verkauft hat oder die Orizon GmbH, Augsburg“.

Strategische Übernahmen internationaler Zeitarbeitskonzerne

„Nachdem die Zeit von 2004 bis etwa 2006 die Aufbauphase für die von Finanzinvestoren geführten Buy-and-build-Anbieter darstellte, scheint sich die Aktivität in Richtung strategischer Übernahmen traditioneller Zeitarbeitskonzerne zu verlagern“, beschreibt Lüerßen die aktuellen Entwicklungen. Neben der Übernahme von Tuja durch Adecco deutet auch die Übernahme von Vedior durch Randstad, die 2008 abgeschlossen wurde, auf diesen Trend hin.

„Dass Vedior im Jahr 2007 mit 70 Prozent der Anteile die Mehrheit an Gulp übernommen hat, einem Vermittler von IT-Freiberuflern und dem – nach eigenen Angaben – Betreiber der größten IT-Projektbörse in Deutschland, ist ein interessanter Nebenaspekt“, sagt Lüerßen. Denn für große Anbieter stellt sich seit Jahren die Herausforderung, die internen Prozesse und Datenbanken zu optimieren. Die Plattform von Gulp bietet hier sicherlich neue Möglichkeiten für die Randstad-Gruppe.

Die detaillierte Studie 2008 „Führende Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen in Deutschland“ auf Basis der Befragung über Strukturen, Strategien, Planungen und Restriktionen der 25 führenden und etwa 40 weiterer mittelgroßer und kleinerer Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen in Deutschland ist ab sofort bei der Lünendonk GmbH zum Preis von 950 Euro (pdf-Datei, zuzüglich Mehrwertsteuer und inklusive Versand) verfügbar.

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