Wer sind die IT-Macher? Wer verdient das Geld?

Lünendonk-Liste zu IT-Service- und Business-Transformation-Partnern

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die dicksten Fische in Sachen Business Innovation und Transformation

Große mittelständische Unternehmen sowie international aufgestellte Konzerne agieren heute global und arbeiten vernetzt. Von ihren Dienstleistern erwarten sie für viele Themen ein Gesamtangebot von Beratung über ICT-Technologie bis hin zum Outsourcing, das alle oder zumindest viele Anforderungen aus einer Hand abdecken kann.

Dabei spielt die Fähigkeit von Dienstleistungspartnern eine wichtige Rolle, Projekte mit unterschiedlichen Inhalten von der Konzeption bis zur Umsetzung und dem Betrieb begleiten zu können. Treibende Kräfte für diese Entwicklung sind laut Görner, „vor allem der immer stärkere Einfluss der IT auf die Performance und Effizienz der Geschäftsprozesse ebenso wie kürzere Innovations- und Produktlebenszyklen und der damit verbundene Handlungsdruck, auf Internet- und ICT-basierte Geschäftsmodelle zu setzen.“

Auf diese Nachfrageveränderungen hat eine Reihe von großen Anbietern bereits vor mehr als zehn Jahren mit neuen Leistungsprofilen reagiert. Sie treten als so genannte Business Innovation/Transformation Partner (BITP) auf und bieten als Gesamtdienstleister einen kunden- und projektspezifischen Mix aus Management- und IT-Beratung, Realisierung, Outsourcing und Business Process Management (BPM) beziehungsweise Business Process Outsourcing (BPO) an.

1,2 Prozent Wachstum

Im Jahr 2013 erzielten die elf, von der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, gelisteten BITP-Unternehmen relevante Umsätze in Deutschland in Höhe von zusammen 16,8 Milliarden Euro. Davon entfielen rund ein Drittel auf IT- und Management-Beratung sowie ein weiteres Drittel auf Realisierung und Integration sowie rund ein Fünftel auf Outsourcing- und Betriebsleistungen.

„Die Bedeutung der BIT-Partner lässt sich daran erkennen, dass sie mit ihren Inlandsumsätzen knapp die Hälfte des deutschen IT-Dienstleistungsmarktes repräsentieren“, so Görner weiter. Die Deutschland-Umsätze dieser elf BITP-Unternehmen sind 2013 im Durchschnitt um 1,2 Prozent gestiegen und damit auf einem ähnlichen Niveau wie der Gesamtmarkt für IT-Dienstleistungen laut Bitkom.

Zum Ranking

Insgesamt waren bei diesen elf Unternehmen 2013 in Deutschland 75.680 Mitarbeiter beschäftigt. Ihre Zahl ging im Durchschnitt der Unternehmen um 2,6 Prozent gegenüber 2012 zurück.

Bei der Bewertung der Unternehmen steht auch bei den BITP-Firmen der Umsatz in Deutschland im Vordergrund. Dies sorgt für eine bessere Vergleichbarkeit der BITP-Anbieter hinsichtlich ihrer Position im deutschen Markt. Darüber hinaus setzt die Erfüllung der BITP-Leistungen setzt eine bestimmte Größenordnung voraus. Deshalb wurden in das Ranking nur Anbieter aufgenommen, die als Gruppe weltweit mindestens eine Milliarde Euro Umsatz erwirtschaften.

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