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EMC geht in die Formel 1 Lotus F1 Team nimmt mit EMC Kurs auf die WM 2015

| Redakteur: Wilfried Platten

EMC unterstützt Lotus bei der Entwicklung neuer Formel 1-Boliden für das geänderte FIA-Regelwerk.

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Demnächst mit EMC-Unterstützung unterwegs: Lotus F1 von Kimi Raikkönen
Demnächst mit EMC-Unterstützung unterwegs: Lotus F1 von Kimi Raikkönen
(Bild: EMC)

Ab 2014 gelten in der Formel 1 neue Spielregeln. Und wie immer bei massiven Regeländerungen werden die Karten damit neu gemischt.

Wichtigste Neuerung: Statt der hochdrehenden 2,4 Liter V8-Saugmotoren sorgen neue 1,6 Liter V6-Turbos für Vorschub. Da der gesamte Antriebsstrang mit dem Motor, dem Getriebe und dem jetzt zweistufigen Energierückgewinnungs-System (Energy Recovery System ERS) neu ist, müssen auch die Boliden von Grund auf neu konzipiert werden.

Dazu zählt auch die Integration von rund 200 Sensoren, die pro Runde 25 Megabyte an Daten produzieren. Die effiziente und schnelle Analyse dieser Daten entscheidet mit über die Wettbewerbsfähigkeit eines Teams.

WM nach Luxemburg

Das luxemburgische Lotus F1 Team, mit dem finnischen „Vollgastier“ und großen Schweiger Kimi Raikkönen derzeit in der Fahrerwertung auf Platz 2, hat jetzt mit EMC einen IT-Konzern für das große Ziel gewinnen können, die WM 2015 in das kleine Großherzogtum an der Mosel zu holen. Im Rahmen eines auf vier Jahre terminierten Deals wird EMC „Official 2014 Development Partner“.

Mit den optimierten IT-Ressourcen will das Lotus F1 Team die technische Grundlage für den Gerwinn der Weltmeisterschaft 2015 schaffen. Lotus F1 wird eine Reihe von Private-Cloud-Technologien einführen, mit denen sich Daten agiler und kostengünstiger speichern, managen und schützen lassen.

IT in England

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Im Rahmen der Partnerschaft wird Lotus den "VCE Vblock" einsetzen. Er vereint die leistungsfähigsten Rechner-, Netzwerk- und Speichertechnologien von Cisco, EMC und VMware. Ein Vblock wird am Rechenzentrum im britischen Enstone installiert und die CAD-Programme sowie die Unternehmenssoftware "Microsoft Dynamics" hosten.

Außerdem wird die objektbasierte Speicherplattform "EMC Atmos" zum Einsatz kommen. Hier werden die unstrukturierten Daten des Lotus F1 Teams skalierbar gespeichert, archiviert und bereitgestellt.

"EMC Data Domain" zur Deduplizierung von Daten wird für beschleunigte Backups eingesetzt und ermöglicht die schnelle Wiederherstellung der Datenbestände. Die "Cloud Tiering Appliance" des Herstellers kümmert sich um die verlässliche Zuordnung der CAD-Daten zu den korrekten Speicherebenen, bevor sie in der Cloud abgelegt werden. Da so wertvoller Speicherplatz auf den obersten Speicherebenen eingespart wird, lassen sich die Betriebskosten senken und die Backup-Anforderungen zurückschrauben.

Zweiter Block an der Strecke

Das Lotus F1 Team wird auch das Produkt "EMC Syncplicity Sync and Share“ sowie die "Documentum Information Rights Management" (IRM) Technik nutzen. Dies dient dem sicheren Austausch von CAD-Daten und der Zusammenarbeit zwischen dem Lotus F1 Team und seinen Partnern.

Dokumente, Nachrichten und Anhänge werden so während der Übertragung, Speicherung und nach dem Empfang abgesichert. An den Rennstrecken wird zudem ein zweiter VCE Vblock installiert, der zusätzlich mit "VNX" ausgestattet ist. Er wird für die virtuelle Desktop-Infrastruktur des Teams sowie die an der Rennstrecke eingesetzten Anwendungen genutzt.

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