CeBIT 2017: Neue Allianz in Sachen Hyperkonvergenz

Lenovo und Datacore stellen hyperkonvergentes System vor

| Autor: Michael Hase

Die Lenovo Storage DX8200D basiert auf dem Server-Modell x3650 M5.
Die Lenovo Storage DX8200D basiert auf dem Server-Modell x3650 M5. (Bild: Lenovo)

Der Hardware-Riese Lenovo und Datacore, Spezialist für Speichervirtualisierung, haben auf der CeBIT gemeinsam eine Storage-Appliance präsentiert. Beide Hersteller arbeiten bei hyperkonvergenten Systemen weltweit zusammen.

Das neue Produkt trägt den etwas sperrigen Namen „Lenovo Storage DX8200D powered by Datacore“. Dabei handelt es sich um eine hyperkonvergente Appliance, die die beiden Hersteller gemeinsam auf der CeBIT präsentiert haben. Wesentliche Komponenten des Systems sind das Server-Modell „x3650 M5“ von Lenovo und die Software „Sansymphony“ von Datacore, die als übergreifender Virtualisierungs-Layer für interne und externe Speicherkapazitäten fungiert.

Lenovo und Datacore verbindet eine weltweite Technologiepartnerschaft bei Storage-Appliances. In dieser Kooperation steuert der Virtualisierungsspezialist die hyperkonvergente Infrastruktur-Software bei. Sansymphony stehe im Markt „erwiesenermaßen für die höchste Performance, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und die niedrigsten Antwortzeiten“, betont Stefan von Dreusche, Director Central Europe bei Datacore.

Stefan von Dreusche, Director Central Europe bei DataCore, verspricht höchste Performance zum günstigen Preis.
Stefan von Dreusche, Director Central Europe bei DataCore, verspricht höchste Performance zum günstigen Preis. (Bild: Vogel IT-Medien)

Mit dem Software-Anbieter hat Lenovo einen weiteren Kooperationspartner bei hyperkonvergenten Systemen neben Nutanix, Simplivity und Nimble Storage gefunden. Die beide letztgenannten Anbieter werden allerdings gerade von HPE übernommen.

Der IT-Riese kündigte die Akquisitionen im Januar (Simplivity) beziehungsweise März (Nimble) an. Ob die Spezialisten nach ihrer Integration in den neuen Mutterkonzern weiterhin mit Lenovo zusammenarbeiten werden, ist nach bisherigen Verlautbarungen von HPE fraglich.

„Performant und zuverlässig“

Lenovo und Datacore positionieren die Storage DX8200D als kosteneffiziente, leistungsfähige und zuverlässige Speicherplattform für Anforderungen, wie sie Datenbanken, Analysesysteme und Anwendungen mit hohem Transaktionsaufkommen stellen. Funktionen wie Auto-Tiering, Parallel-I/O-Technologie und High-Speed-RAM-Caching sollen für hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten sorgen. Daten werden in Echtzeit zwischen getrennten Knoten gespiegelt, um eine ständige Verfügbarkeit sicherzustellen.

Die Appliance, die zwei Höheneinheiten misst, kann mit bis zu 32 TB HDD- und 1,6 TB SSD-Kapazität und flexibler Konnektivität (10 Gigabit Ethernet / 16 Gigabit Fibre Chanel) ausgestattet werden. Im Verbund lässt sich das System auf bis zu 64 Knoten erweitern. Dabei stellt SANsymphony zentrale Speicherservices wie Thin Provisioning, Auto-Tiering, Loadbalancing, Komprimierung, Deduplizierung, synchrone Spiegelung, Datenmigration und Multiprotocol Support bereit. Nicht zuletzt unterstützt die Software universelle „VMware vSphere Virtual Volumes“ (VVol).

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