Im Test: Iomega StorCenter px4-300d

Leistungsfähiger NAS-Server für mittelgroße Umgebungen

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War die Link-Aggregation aktiv und griff nur ein Client auf den Server zu, so waren die Kopiervorgänge mit 56 Sekunden in etwa so schnell, wie bei Zugriffen durch einen Client ohne Link-Zusammenfassung. Das ist auch logisch, da die Netzwerkkarte des Clients in diesem Fall den Flaschenhals darstellt. Luden zwei Clients mit Link-Aggregation gleichzeitig Daten vom Server, so dauerte der Download der Bilddaten 62 Sekunden, also deutlich weniger, als die 126 Sekunden ohne Link-Aggregation. Die Link-Zusammenfassung bringt also in Umgebungen mit hohem Traffic und vielen Clients einen großen Nutzen.

Fazit

Im Test hinterließ der Iomega px4-300d einen guten Eindruck. Er lässt sich leicht in Betrieb nehmen und konfigurieren. Darüber hinaus verfügt er mit SSL-Verschlüsselung, VLANs und Active-Directory-Integration über alle Funktionen, die erforderlich sind, um ihn nahtlos in ein bestehendes Netzwerk einzubinden und die Zugriffe auf die auf ihm gespeicherten Daten abzusichern. Dank der iSCSI-Unterstützung und der umfassenden Funktionen für den Umgang mit Mediendaten eignet er sich zudem sowohl für den Einsatz in Unternehmensnetzen als auch für Power-User, die in ihrem Heimnetz einen leistungsfähigen Medienserver benötigen. Die Personal-Cloud-Funktion rundet zusammen mit der Link-Aggregation den positiven Gesamteindruck ab.

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