Im Test: Iomega StorCenter px4-300d

Leistungsfähiger NAS-Server für mittelgroße Umgebungen

Seite: 3/6

Firmen zum Thema

Konfiguration

Meldet sich ein Administrator beim Konfigurationswerkzeug des px4-300d an, so landet er zunächst in einem Menüpunkt namens "Allgemein". Hier kann er über das "Axis Video Hosting" bis zu zehn Axis-IP-Kameras für Videoüberwachungen an das NAS-System anbinden.

Außerdem steht an gleicher Stelle das Benutzer- und Gruppen-Management zur Verfügung. Damit sind die Verantwortlichen dazu in der Lage, Konten aus dem Active Directory zu importieren, die NAS-Benutzerverwaltung mit dem Active Directory zu synchronisieren und Quotas für bestimmte Anwender zu vergeben. Im Test funktionierten all diese Aktionen auf Anhieb.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 7 Bildern

Die "Einstellungen für die Startseite" übernehmen im Gegensatz dazu die Definition einer Startseite, die der NAS-Server Benutzern anzeigt. Diese Startseite kann beispielsweise die auf dem NAS-System vorhandenen Freigaben oder auch eine Dia-Show anzeigen.

Freigeben, hochladen, versenden

In der Verwaltung der Shares stehen alle Funktionen bereit, die die IT-Mitarbeiter zum Anlegen und Verwalten der Freigaben benötigen. Hier lassen sich den Freigaben Zugriffsrechte zuweisen oder so genannte aktive Ordner definieren, die mit den Dateien, die in ihnen abgelegt werden, bestimmte Aktionen durchführen.

Dazu gehören das Hochladen der Files auf Facebook, Flickr und Youtube, das Versenden der Dateien an E-Mail-Verteiler oder auch automatische Bildgrößenanpassungen. Im Test luden wir mit dieser Funktionalität Bilder auf Facebook hoch und versandten Files an diverse Mail-Konten.

Dabei traten keine Probleme auf und insbesondere die Mail-Versand-Funktion hinterließ bei uns einen positiven Eindruck, da es mit ihr zum Beispiel möglich ist, Protokolle oder ähnliche Dokumente schnell und automatisiert an eine Gruppe bestimmter Mitarbeiter zu verteilen.

Replikation und Speicherlast-Reporting

Die Kopieraufträge ermöglichen das automatische, zeitgesteuerte Kopieren von Daten in externe Laufwerke oder Ordner und umgekehrt. Darüber hinaus lässt sich an gleicher Stelle auch der "Quick-Transfer-Vorgang" konfigurieren, der nach dem Einstecken eines Speichermediums veranlasst, alle auf diesem Medium vorhandenen Daten in einen bestimmten – hier angegebenen – Ordner zu kopieren. Auch dabei ergaben sich im Test keine Überraschungen – genau wie bei den Kopieraufträgen.

In der Systemstatus-Übersicht haben die Administratoren die Möglichkeit, die Speicherauslastung aufgeschlüsselt nach iSCSI-, Musik-, Bild-, Film- und Dokumentendaten in Erfahrung zu bringen. Zusätzlich können sie Informationen einsehen, die das NAS-System selbst betreffen, wie etwa die Zeit, die Firmware-Version, die IP-Konfiguration, die Temperatur oder auch den Zustand der Lüfter.

Das zweite Konfigurationsmenü befasst sich mit den Cloud-Services. Iomega unterstützt an dieser Stelle neben der bereits erwähnten Personal Cloud auch Remote-Zugriffe über den DNS-Dienst TZO. Dazu kommen Mozy Backup, Axis Video Hosting und Amazon S3 zum Sichern und Wiederherstellen von Dateien.

(ID:31235210)