Im Test: Iomega StorCenter px4-300d

Leistungsfähiger NAS-Server für mittelgroße Umgebungen

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Blockspeicherung mit iSCSI

Im nächsten Schritt verwendeten wir die iSCSI-Funktionalitäten des NAS-Produkts. Dabei richteten wir zunächst ein iSCSI-basiertes Laufwerk unter Windows ein und griffen anschließend mit einem Vmware ESXi-5.0-Hypervisor auf einen iSCSI-basierten Speicher auf der Iomega-Lösung zu.

Letzterer Speicher wurde dann im Betrieb dazu genutzt, um virtuelle Maschinen bereit zu stellen. Darüber hinaus banden wir einen anderen Speicherbereich auf dem NAS-Gerät testweise per NFS an den ESXi-Hypervisor an. Nun ging es an den Test der sonstigen Funktionen wie Personal Cloud, Datenreplikation, Medienserver und Torrent-Download.

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Auch das PTP und die soziale Medienfreigabe kamen unter die Lupe.

Danach analysierten wir mit Hilfe zweier USB-Drucker die Print-Server-Funktionalität des px4-300d und richteten mehrere VLANs ein, um Zugriffe von verschiedenen Netzwerken aus zu testen. Last but not least führten wir diverse Geschwindigkeitstests durch und überprüften die Effizienz der Link-Aggregation.

Inbetriebnahme

Um den NAS-Server in Betrieb zu nehmen, reicht es, das Produkt mit dem Daten- und dem Stromnetz zu verbinden und es anschließend hochzufahren. Danach steht über die URL http://{IP-Adresse des Servers} das browserbasierte Managementwerkzeug der Iomega-Lösung zur Verfügung.

Standardmäßig kommt der NAS-Server als DHCP-Client. Da er seine IP-Adresse zudem auf seinem Front-Display anzeigt, dürfte es keine Schwierigkeiten dabei geben, den px4-300d im Netz zu finden. Für Heimanwender stellt Iomega darüber hinaus ein Tool namens "Iomega Storage Manager" bereit, das unter Linux, MacOS und Windows läuft und NAS-Server im Netz sucht und die Shares automatisch verbindet.

Ruft der Anwender im Iomega Storage Manager die Konfiguration auf, so öffnet sich der Browser und er landet auf der Webseite http://{IP-Adresse des Servers}/setup.html. Dabei handelt es sich um eine Seite des Browser-basierten Managementwerkzeugs, die die wesentlichen Punkte enthält, die zur Erstkonfiguration des NAS-Systems abgearbeitet werden sollten.

Lokalisierung

An dieser Stelle angekommen ist der zuständige Mitarbeiter in der Lage, dem Server einen Namen zu geben, ihn mit einer Beschreibung zu versehen und ihn ins Active Directory aufzunehmen. Abgesehen davon können sie Mail-Alerts konfigurieren, den Zugriff auf das Konfigurationswerkzeug über SSL-Verschlüsselung absichern, die Zeiteinstellungen vornehmen und die Personal Cloud konfigurieren.

Damit die letztgenannte Funktion wie gewünscht arbeitet, müssen die Verantwortlichen zusätzlich noch den Port 50500 vom Router auf den NAS-Server weiterleiten und auf den Client-Geräten den eben genannten Iomega Storage Manager installieren, der den Zugriff auf die Cloud realisiert.

Für iOS-basierte Produkte steht zu diesem Zweck eine andere Software namens Iomega Link zur Verfügung. Mit dem Abarbeiten der Setup-Seite ist die Inbetriebnahme abgeschlossen und der px4-300d kann in den Betrieb übergehen. In unserem Test dauerte der ganze Vorgang keine 20 Minuten.

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