Dank der Kooperation von Schneider Electric und Intel KVM ohne Zusatz-Hardware

Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Schneider Electric kündigte das erste Tool für Data Center Infrastructure Management (DCIM) an, das das "Virtual Gateway" von Intel eingebaut hat. Die Software erlaubt Zugriffe auf Keyboard, Video, Maus ohne die Notwendigkeit, zusätzliche Hardware inns Rechenzentrum integrieren zu müssen.

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Schneider Electric ist Spezialist im Bereich Energie-Management
Schneider Electric ist Spezialist im Bereich Energie-Management
(Bild: Schneider Electric)

Die "Struxureware"-Erweiterung für den Datacenter-Betrieb ist das Resultat aus der Inte-Entwicklung Virtual Gateway in Kombination mit dem "Power Cycling"-Modul von Schnieder Electric für das Remote-Management.

Jeniffer Koppy, Research Manager bei IDC Datacenter Trends & Strategien Team, sagt dazu: „Intel und Schneider Electric schlagen hier eine Brücke zwischen der Umgebungsarchitektur und der IT, indem sie vKVM (virtuelles Keyboard, Video, Maus) und DCIM in einer integrierten Produkt-Suite anbieten.“

Verbesserung der Energie-Effizienz

Bisher trennen Virtualisierung und Cloud Computing nur die IT von physischen Systemen. vKVM aber soll nun das Hinzufügen von neuen Kapazitäten so einfach machen wie den Einsatz einer weiteren virtuellen Maschine. Das aber ist weder trivial noch irrelevant.

Denn die Verbindung zwischen der Umgebungsarchitektur und der IT ist insofern kritisch, als diese neu hinzugefügten Auslastungen Stromversorgung, Kühlung und Konnektivität beeinträchtigen und grundsätzliche Auswirkungen auf die Effizienz und Kapazität haben.

Die Kombination DCIM-und Software-KVM-Technologie versetzt die Leiter der Rechenzentren oder die Administratoren in die Lage, direkt aus der DCIM-Software heraus Server zu starten, zu verwalten, zu steuern oder Fehler zu beheben und schafft zudem die Möglichkeit, Server zu lokalisieren, zu identifizieren oder Einfluss auf Faktoren wie Power Management und Kühlung zu nehmen.

Jeff Klaus, General Manager der Intel Data Center-Lösungen, erläutert dass Virtual Gateway eine Erweiterung von Intels "Data Center Manager" (DCM) ist und interessante, technische Innovationen für die Middleware zur Verfügung stellt. Die gemeinsamen Bemühungen mit Schneider Electric würden den Anwendungsbereich der Intel-Technologie erweitern und die Rechenzentren vor unnötigen Hardware-Investitionen schützen.

Die Funktionen der VKVM-Erweiterung

Das neue DCIM-Modul bietet:

  • Zugriff auf die Konsole: Remote-Steuerung und Verwaltung von IT-Peripherie durch KVM-Software
  • One-to-many Device Control: Beobachten, konfigurieren und steuern von IT-Peripherie verschiedener Anbieter über eine einzige Konsole..
  • Power Cycling: Die Möglichkeit, die Server per Fernbedienung ein- und auszuschalten, zu kontrollieren und im Bedarfsfall neu zu starten.
  • Lokalisierung: Die Möglichkeit einer genauen Lokalisierung der Server bietet Transparenz und Übersichtlichkeit.
  • KVM-Software: Senkt die Kosten für Hardware
  • In-und Out-of-Band-Management: Schnelle Erreichbarkeit der Peripheriegeräte durch den Zugriff auf das Server-Betriebssystem über das primäre Netzwerk oder Nutzung eines sekundären geschäftskritischen Netzwerks durch die Basis-Management-Karte.
  • Support diverser Anbieter: Unterstützung verschiedener IT-Assets und Hardwareplattformen.
  • OS Zugang: Eine Verbindung des Betriebssystems via Remote Desktop Protocol (RDP), Secure Shell (SSH) und Virtual Network Computing (VNC) ist möglich.

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