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Übersicht über die Systeme von IBM und HP Konvergente Infrastruktur: virtualisierte Komplettpakete mit Server, Storage und Netzwerk, Teil 2

| Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Ulrich Roderer

Im Teil 2 beleuchten wir die unterschiedlichen Ansätze von HP und IBM. IBM setzt weniger auf integrierte Hardware sondern auf eine Mainframe-zentrische Strategie.

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Cisco ist mit seinem virtualisiertem Unified Computing System UCS der Newcomer.
Cisco ist mit seinem virtualisiertem Unified Computing System UCS der Newcomer.
( Archiv: Vogel Business Media )

HP hat ein umfassendes Angebot an IT-Bausteinen. Das Unternehmen liefert eigene Server, Speichersysteme, Netzwerkbaugruppen, sowie die dazu passende Managementsoftware. Ähnlich breit ist auch der Ansatz in Sachen Konvergenz, die man unter dem Begriff der Converged Infrastructur vorantreibt.

Ein Beispiel dafür ist die von HP im Jahr 2009 vorgestellte BladeSystem Matrix. Dieses System fasst die Rechnerbaugruppen, den Speicher, die Netzwerkanbindungen und alle Verwaltungssysteme in einem vorkonfigurierten Paket zusammen.

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Als Verwaltungssystem fungiert dabei das Matrix Operating Environment. Durch die Bündelung von Server, Speicher, Netzwerktechnik und Verwaltungssysteme in einem Verbund entfallen die Konfigurationsarbeiten für den Anwender. Statt einzelne Server, Netzwerkbaugruppen oder Speicher selbständig durch den Anwender zu konfigurieren, fasst das Managementsystem die gesamte Hardware in Ressource-Pools zusammen. Die Applikationsdienste erhalten dann die für den Betrieb notwendigen Hardware-Ressourcen (Server, Speicher und Kommunikationsinterfaces) aus dem Pool zugewiesen. Templates (Vorlagen) machen diese Zuweisung und Konfiguration einfach.

Die Ausrichtung an den Kriterien der Konvergenz betrifft aber auch die einzelnen Baugruppen, wie die Server, die Netzwerke und den Speichern. Das Unternehmen liefert ein Set an x86- und Itanium-Systeme. Letztere zielen vor allem auf den Einsatz in Mission-Critical-Umgebungen und werden durch die Server der Integrity und NonStop-Integrity-Baureihe realisiert. Im Frühjahr dieses Jahres wurde nun diese Rechnerpalette vereinheitlicht. Die Anzahl der Chassis wurde auf vier begrenzt. Die Blade-Modelle haben sich auf nur noch zwei unterschiedliche Varianten verringert. Ausgehend von einem Blade mit zwei CPU-Sockeln und bis zu 192 GByte Arbeitsspeicher bis hin zu 256 Core-Maschinen mit bis zu 16 Terabyte Arbeitsspeicher basieren alle Rechnersysteme auf diesen zwei Modellen. X86-Blades und Integrity-Blades sind parallel in den bestehenden Enclosures c3000 und c7000 zu betreiben.

Ein Beispiel für die Vereinheitlichung der Netzwerktechnik liefert HP mit Virtual Connect FlexFabrik. In der Technologie der Converged Network Adapter (CNA) werden die ehemals getrennten Kommunikationssystem FibreChannel (SAN) und TCP/IP (Daten) zusammengeführt. Damit verringern sich die Kommunikationsboards, die Verkabelung und der Verwaltungsaufwand.

Auch die Speichersysteme orientieren sich an den Aspekte der Konvergenz. Sie sind mit Virtualisierungstechniken unterlegt. Dies ermöglicht eine uniforme Adressierung und Nutzung des Plattenplatzes. HP SAN Virtualization Services Platform (SVSP) beispielsweise ist eine Netzwerk-basierte Lösung für die Storage-Virtualisierung. Dies schließt auch die Verwaltung und Integration von Speichersystem von Drittherstellern ein.

Ferner wird auch der immer wichtiger werdende Aspekt des Energiemanagements im Sinne der Konvergenz zusammengeführt. Unterstützt durch Sensoren und Verwaltungstools lässt sich der Energieverbrauch messen und steuern. Ausgehend von der CPU, dem Speicher, bis hin zu Boards, Racks oder dem gesamten Data Center unterliegt die Energiesteuerung nun einer zentralen Instanz.

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