Fachkongress „Virtualisierung & Cloud Computing 2011“

Knackpunkte der Desktop-Virtualisierung mit mobilen Clients

01.06.2011 | Redakteur: Regina Böckle

Carsten Mickeleit ist Vorstandsvorsitzender der Thinprint AG.
Carsten Mickeleit ist Vorstandsvorsitzender der Thinprint AG.

Carsten Mickeleit, Vorstandsvorsitzender der Thinprint AG, erläutert, wie sich mobile Clients in die Virtualisierungs-Strategie integrieren lassen.

iPad, Android & Co. werden auch im Business-Umfeld verstärkt eingesetzt. Wie lassen sich diese Clients in die Virtualisierungs-Strategie einbinden?

Carsten Mickeleit: Hier ist es wichtig zu verstehen, dass eine Virtualisierungs-Strategie, die auf der Abbildung des Windows Desktops auf einem Tablet oder Smartphone basiert, zu kurz greift. Denn all die Gründe, warum Anwender Smartphones und Tablets einsetzen, würden damit zunichte gemacht. Nutzung vieler praktischer Apps, einfachste touch-basierte Bedienung, hohe Geschwindigkeit und ein absolut ortsungebundenes Arbeiten – auch offline – ist auf dieser Basis nicht möglich.

Deshalb haben wir den Virtualisierungsansatz weiterentwickelt und setzen auf Virtual-Desktop-Prozesse. Mit diesen wird anstelle des Windows Desktops der „Cortado Workplace“ installiert, der auf dem Gerät als eine Art Informations-Hub wirkt und sich in die vorhandenen Apps integriert.

Dieser Informations-Hub ist gleichzeitig mit dem Active Directory des Unternehmens verbunden und bietet auf dem Gerät einen verschlüsselten Speicherplatz. Funktionen, zu denen das Gerät selbst nicht in der Lage ist, werden virtualisiert auf einen Server im Unternehmen ausgelagert (zum Beispiel: Drucken, PDF-Rendern et cetera). Der Anwender erhält also einen vollständigen Desktop, kann lokale Apps und auch den native E-Mail-Client nutzen, ist aber dabei vollständig und sicher in das Rechtesystem des Unternehmens eingebunden.

Nutzer dieser mobilen Geräte wollen auch von unterwegs aus drucken. Wie löst Thinprint beziehungsweise Cortado dieses Problem?

Carsten Mickeleit: Zusammen mit unseren Partnern der Cloud Printing Allianz haben wir einen Cloud Printing Service realisiert, der das Drucken für jeden Dokumententyp, jede Anwendung und vor allem auf fast jedem bereits vorhandenen Drucker ermöglicht. Das Drucken erfolgt dabei auf Druckern, die per WLAN oder Bluetooth mit dem mobilen Gerät verbunden sind.

Das Einschalten eines PCs oder die Verbindung des Druckers selbst mit einem Cloud Service ist dabei nicht notwendig. Privatanwender, die das nutzen wollen, können sich die kostenlose App Cortado Workplace aus dem jeweiligen Appstore laden, für Unternehmen steht der Cortado Corporate Server zur Verfügung, der insbesondere auch das Drucken auf Netzwerkdruckern ermöglicht.

 

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