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Hitachi Data Systems vereinfacht das IT-Management von Lenovo-Servern Kleine Preise für Rack-Server von Lenovo

Redakteur: Ulrike Ostler

Mit den neuen Think-Server-Rack-Modellen „RD330“ und „RD430“ adressiert Lenovo speziell kleine und mittelständische Unternehmen. Unter anderem stattet der Hersteller die Server mit einer Monitoring-Software aus, die auf einem Hitachi-Produkt basiert. Dazu kommt ein Service-Portfolio.

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Das Modell RD430 von Lenovo bringt eine Reihe von Zertifikaten mit, beispielsweise Energy Star, Climate Savers Computing und RoHS-compliant.
Das Modell RD430 von Lenovo bringt eine Reihe von Zertifikaten mit, beispielsweise Energy Star, Climate Savers Computing und RoHS-compliant.
(Bild: Lenovo)

Die neuen Server RD330 und RD430 versprechen mehr Rechenleistung und eine höhere Energie-Effizienz sowie einfaches Management. Dazu sollen leicht verständliche Service-Angebote gehören, zum Beispiel eine Garantie, die eine Upgrade-Option auf einen 24x7-Support bietet sowie die Möglichkeit Kunden-Imagages und BIOS-Konfigurationen bereits in der Lenovo-Fabrik aufzuspielen.

Dank eines OEM-Abkommens mit Hitachi Data Systems stattet Lenovo die Produkte mit „Think-Server Easy Manage“ aus. Die Software basiert auf dem „Hitachi IT Operations Analyzer“. Laut Lenovo vereinfacht das Produkt das IT Management für Administratoren maßgeblich und wird im Bundle mit allen Think-Server Rack- und Tower-Server-Modellen, einschließlich des neuen RD430 und RD330 ausgeliefert.

Die Monitoring-Software bietet:

  • Ein einfaches Web-basierte Interface, mit dessen Hilfe Administratoren per zentralem Dashboard den Zustand der Server und der installierten Anwendungen überwachen kann. Dafür stehen dieverse Schlüsselindikatoren zur Verfügung, etwa Temperatur, Spannung, Lüftergeschwindigkeit, CPU- und Memory-Auslastung sowie Informationen über freien Plattenplatz.
  • Eine agentenlose Architektur, die einfach per Wizard zu installieren ist. Außerdem wird der Administrator im Discovery und beim Konfigurieren unterstützt. Er soll zudem sehen können, ob sich kleine oder größere Katastrophen anbahnen und im Fehlerfall zeitnah zu reagieren.
  • Änderungen werden von Anfang bis Ende beobachtet, das Hilft die Service-Level aufrecht zu erhalten und unplanmäßige Downtimes zu verhindern.
  • Es gibt zudem die Möglichkeit, unterschiedliche, zeitlich versetzte Grenzwerte zu definieren. Das hilft, unnötige Alarme zu verhindern und umgekehrt ein Annähern an die Leistungsgrenzen frühzeitig zu erkennen.

Die Server-Ausstattung

Die Server sind mit Intel-Xeon-Prozessoren der Serie „E5-2400“ bestückt. Das bringt drei Mal mehr Performance als noch die Server, die mit Intel Xeon „E3-1200 v2“ ausgestattet sind.

Die neuen 2-Socket-Server können in der Form von 2 Höheneinheiten (2U) als Modell RD430 bezogen werden oder als RD330 mit nur einer Höheneinheit. Die Chassis-Konfiguration erfolgt ohne Werkzeug.

Beide Server bieten bis zu 192 GigabyteRAM, die auf 12 DIMM-Slots verteilt werden können und entweder 24 Terabyte oder 8 Terabyte Platten-Storage. Ein Interface, das IPMI 2.0-compliant ist, soll es für die Kunden einfach machen, die Server in ihre bestehende Infrastruktur zu integrieren.

Deutlich bessere Energie-Kennzahlen

Der Rack-Server RD330 von lenovo bietet auf einer Höheneinheit ein reichhaltiges Set an Standard-eatures , Skalierbarkeit, Anschluss an SAS- oder SATA-Storaeg und eingebaute Redundanz.
Der Rack-Server RD330 von lenovo bietet auf einer Höheneinheit ein reichhaltiges Set an Standard-eatures , Skalierbarkeit, Anschluss an SAS- oder SATA-Storaeg und eingebaute Redundanz.
(Bild: Lenovo)
Auch bezüglich des Strombedarfs hat sich einiges getan. Im Vergleich zu der Vorgänger-Generation zeigen die zwei Server pro Watt eine Performance-Steigerung um bis zu 160 Prozent, sagt der Hersteller.

Verantwortlich dafür ist etwa die „Smart Grid“-Technik von Lenovo, die mit Hilfe des „Intel Node Manager“ die Leistungsaufnahme bis auf den Rack-Level planen und skalieren lässt. IT-Administratoren können Regeln hinterlegen, die die eine obere Grenze für den jeweiligen Stromverbrauch festlegen. Wechseln die Workloads, passt sich der Stromverbrauch an. Im Endeffekt sinkt er und damit die operativen Kosten.

Außerdem sind die Server RD430 und RD330 mit einem anderen Chassis-Design ausgestattet. Dieses hilft dabei, die Kühlung effektiver zu gestalten, und zwar bis zu 20 Prozent. Zudem benötigen die Lüfter weniger Energie, ebenfalls bis zu 20 Prozent.

Gewappnet gegen Schocks

Weiterhin hat Lenovo etwas für die Schockbeständigkeit der Server getan: zum einen wiedersteht das Design besser als bisher Vibrationen, zum anderem schützt der Plattenteller besser gegen Ausfälle.

Insgesamt sinkt damit das Risiko eines durch Schütteln verursachten Ausfalls um 40 Prozent. Weil aber zudem Redundanz eingebaut ist, ist die Gefahr, dass ein solcher Server ausfällt, zu 90 Prozent geringer als bei Single-Point-of-Failure-Systemen.

Die Preise

Die Think-Server RD330 und RD430 sind ab Oktober 2012 in Deutschland verfügbar. Die Kosten belaufen für Modelle der Think-Server RD330 auf mindestens 1.175 Euro plus Mehrwertsteuer. Ab 1.471 Euro plus Mehrwertsteuer sind Modelle der RD430-Reihe zu haben.

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