Tempo! GPU-Rechner von Nvidia oder UCS als Grundlage, Cisco-Connectivity und Flash-Arrays von Pure Storage

KI-Systeme von Pure Storage

| Redakteur: Ulrike Ostler

„Flashstack with Flashblade“ bringt Data Warehouses, die auf Oracle-Software basieren, auf Geschwindigkeit, für Datalakes und KI-Pipelines sind „Airi“ sowie „Airi Mini gedacht“, nun auch mit „Cisco-Nexus“-Unterstützung.
„Flashstack with Flashblade“ bringt Data Warehouses, die auf Oracle-Software basieren, auf Geschwindigkeit, für Datalakes und KI-Pipelines sind „Airi“ sowie „Airi Mini gedacht“, nun auch mit „Cisco-Nexus“-Unterstützung. (Bild: Pure Storage)

Pure Storage bietet All-Flash-Speicherplattformen an. Mit „Flashstack with Flashblade“ sollen sich nun Oracle-Data-Warehouses beschleunigen lassen. Außerdem sind die KI-fähigen Infrastrukturprodukte des Herstellers und Nvidia „Airi“ sowie „Airi Mini“ nun mit den Cisco-Ethernet-Switches „Nexus“ erhältlich.

Während viele Pioniere die Grenzen dessen, was mit Künstlicher Intelligenz (KI) in ihrer eigenen Branche möglich ist, überschritten haben, hat die überwiegende Mehrheit der Unternehmen damit zu kämpfen, überhaupt loszulegen. Eines der Hindernisse ist zum Beispiel die Tatsache, dass nicht alle Daten gleichermaßen leicht zugänglich sind. Ohne schnellen und einfachen Zugriff aber werden Daten eher zum teuersten statt zum wertvollsten Gut eines Unternehmens.

„Flashstack with Flashblade“ bringt Data Warehouses, die auf Oracle-Software basieren, auf Geschwindigkeit.
„Flashstack with Flashblade“ bringt Data Warehouses, die auf Oracle-Software basieren, auf Geschwindigkeit. (Bild: Pure Storage)

Doch muss KI mehr Unternehmen schneller erreichen und möglichst unmittelbar Wert schaffen. Pure Storage arbeitet nun mit Cisco zusammen, um dies für Unternehmen in großem Maßstab Wirklichkeit werden zu lassen: Das System Airi basiert auf dem Rechner „Nvidia DGX-1“ und ist laut Pure Storage „die branchenweit erste Lösung zur Vereinfachung der KI-Nutzung“.

Ed Horley, Vice President of Engineering beim IT-Lösungsanbieter Groupware Technology, erläutert: „Die Tage, an denen der Wert in Dollar pro Gigabyte gemessen wird, sind vorbei. Der Wert wird nun in Simulationen pro Tag gemessen. Die Branche konzentriert sich auf die Ergebnisorientierung, denn Einfachheit, Leistung und Ausfallsicherheit geben uns die Zeit dazu.“ Mit Airi könnten Kunden ihre KI-Initiativen innerhalb weniger Stunden starten. Das einfache, skalierbare Design erlaube es, mit den KI-Anforderungen zu wachsen.

Flashblade Storage erweitert die Leistungsfähigkeit von Nvidia-DGX-Systemen. Eine Airi-Infrastruktur bietet vier Nvidia DGX-1-Systeme, vier PetaFLOPS mit hoher Lernleistung, 15 x 17 Terabyte per Flashblades, 1,5 M NFS IOPS und zwei 100 Gigabit Switches mit RDMA zur Verfügung.

Airi Mini basiert auf Pure Storage Flashblade mit 7 x 17 Terabyte-Blades, zwei Nvidia DGX-1-Servern, Cisco 100 Gigabit-Ethernet-Switches, unterstützt „GPUDirect RDMA“ für verteilte Trainingsleistung und liefert zwei PetaFLOPS mit hoher Lernleistung. Die Software ist im Lieferumfang enthalten, so dass die Anwender durch einfaches Einschalten des Systems in ihre Projekte einsteigen können.

Flashstack powered by Flashblade

Nicht jedes Unternehmen setzt auf Data Lakes oder KI-Datenpipelines. Sie greifen für den Großteil ihrer geschäftskritischen Arbeit auf ein Data Warehouse zurück. Flashstack powered by Flashblade ist eine von Cisco validierte integrierte Infrastrukturlösung und wurde von Pure Storage speziell für Oracle Data Warehouses entwickelt.

Matt Burr, General Manager für Flashblade bei Pure Storage, ergänzt: „Während Airi die Lösung für Unternehmen ist, die KI nutzen wollen, gibt es viele Unternehmen, die auf Einzelserver-Lösungen setzen. „Für Unternehmen, die einen Zwischenschritt zwischen Single-Server und Airi benötigen, ist Flashstack die richtige Lösung.“

Das Pure-Storage-Produkt soll insbesondere drei Probleme bei bestehenden Data-Warehouses lösen:

  • Performance: Data Warehouse Appliances haben in der Vergangenheit nicht mit dem Datenwachstum Schritt gehalten. Die jüngste Flashback-Version ist nach Anbieterangaben 2,5-mal schneller als das nächstbeste System.
  • Preisgestaltung: Wenn Rechenleistung und Speicherung gekoppelt sind, wie es bei Data Warehouse Appliances der Fall ist, kaufen Unternehmen am Ende zu viel von dem einen oder anderen. Flashback-Kunden zahlen dabei nur für die Menge an Rechenleistung und Blades, die sie für ihr Projekt oder ihre Initiative benötigen.
  • Flexibilität: Eine unflexible Appliance ist nur für eine bestimmte Arbeitslast effektiv. Data Warehouses sind nicht zukunftssicher, wenn eine Datenpipeline und KI miteinbezogen werden sollen.
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