Übergreifendes Infrastruktur-Management bei SAP

IT-Monitoring@SAP

19.05.2011 | Autor / Redakteur: Jörg Hattwig / Ulrike Ostler

Die IT-Komponenten werden bei der SAP AG durch Tools von CA Technologies überwacht. Logo: SAP
Die IT-Komponenten werden bei der SAP AG durch Tools von CA Technologies überwacht. Logo: SAP

Die SAP AG verwaltet ihr komplettes Netzwerk (WAN und LAN) mit Management-Software von CA Technologies. Die Tools arbeiten nicht nur untereinander zusammen, sondern sind in die bestehende Management- und Reporting-Infrastruktur der SAP integriert.

Bei SAP versorgen knapp 1500 IT-Spezialisten über 47.600 festangestellte SAP-Mitarbeiter in 70 Ländern mit IT-Services. Rechnet man die externen Zugriffe beispielsweise von Beratern und Partnern hinzu, erhöht sich die Zahl der User auf mehr als 71.000, die wiederum mit über 73.000 PC von rund 1200 Servern bedient werden.

Die Anwender greifen über eine ausgefeilte Netzwerk-Infrastruktur auf die Server zu. Diese besteht aus rund 10.000 Geräten von unterschiedlichen Herstellern. Das Netzwerkmanagement und das Monitoring der heterogenen Netzwerk-Infrastruktur basiert dabei auf drei Lösungen von CA, die integriert zusammenarbeiten:

  • Fault Management mit “CA Spectrum”
  • Performance Management mit “CA eHealth”
  • Traffic Analysis mit „CA NetQos“

Das Fehler- und Konfigurations-Management hat bei SAP, wie bei vielen anderen Unternehmen auch, die Aufgabe, die Netzwerkkomponenten zu überwachen und bei aufgetretenen Fehlern eine Alarmmeldung auszugeben. Darüber hinaus übernimmt Spectrum auch das Konfigurations-Management der Komponenten sowie das Reporting über die Alarme und das Geräte-Inventar.

Sind Fehler aufgetreten, leitet der „Spectrum Alarm Notification Manager“ (SANM) automatisch die entsprechenden Fehlermeldungen und Alarmierungen an das SAP Customer Support System weiter. Technisch basiert die Integration zwischen CA und SAP auf einer offenen XML-Schnittstelle. Die Alarme werden mit verschiedenen Alarmstufen nach Dringlichkeit dargestellt. Spectrum bietet zudem auch die Möglichkeit, eine Root Cause Analyse durchzuführen.

Die Tickets werden gesammelt

Der Vorteil einer Integration von SANM und dem Customer Support Center liegt für SAP darin, dass auch Alarme aus der Netzwerk-Infrastruktur in das hauseigene zentrale Support-System einlaufen, das alle Tickets sammelt und deren Bearbeitung nachhält. Die Support-Mitarbeiter können in ihrer eigenen, bekannten und gewohnten Umgebung arbeiten.

Darüber hinaus integriert SAP Daten und Reports, die CA Spectrum geliefert hat, in das eigene SAP Business Warehouse (BW). Das BW fasst bei SAP als zentrales Reporting-Tool auch alle Alarmmeldungen zusammen. Die Daten werden über eine Webservice-Schnittstelle von CA Spectrum in das SAP BW exportiert.

Zu diesen Daten gehören:

  • Devices, zum Beispiel: IP Adresse, Typ, Hersteller, Ort und Topologie
  • Ports, zum Beispiel: Typ, Geschwindigkeit, Einstellungen und Status
  • Alarme, zum Beispiel. Geräte- und Port-Ausfälle sowie überbeanspruchte Netzwerk-Ports

weiter mit: Konfigurationen und deren Änderungen aktiv verwalten

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