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ITK-Markt wächst um 1,6 Prozent in Deutschland

IT ist weiterhin Wachstumstreiber

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Telekommunikation

In der Telekommunikation geht der Bitkom in diesem Jahr erneut von einem leichten Umsatzrückgang um 0,9 Prozent auf 65 Milliarden Euro aus. Positiv würde sich das Geschäft TK-Infrastruktur entwickeln, das um 3,8 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro zulegen kann. In diesen Zahlen würden sich auch die hohen Investitionen der Netzbetreiber beim Breitbandausbau widerspiegeln. Bei den Telekommunikationsdiensten zeige sich weiter eine sehr uneinheitliche Entwicklung. Während das Geschäft mit mobilen Datendiensten um 6,3 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro wachsen würde, gehe der Umsatz mit mobilen Gesprächen um 8,0 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro zurück.

Das Geschäft mit Sprachdiensten im Festnetz reduziere sich um 7,5 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro. Schwächer entwickle sich auch der Umsatz mit TK-Endgeräten, der in den vergangenen Jahren vom Smartphone-Boom getragen würde. Unterm Strich stehe hier ein Minus von 1,0 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro.

Mit Smartphones werde erneut hohe Umsätze von 8,3 Milliarden Euro erzielen, das wäre ein Plus von 1,7 Prozent – vor zwei Jahren betrug das Wachstum allerdings noch fast 39 Prozent. „Hohe zweistellige Wachstumsraten sind auf keinem Markt dauerhaft zu halten – noch dazu wenn dieser bereits so groß ist wie der Smartphone-Markt. Inzwischen wird in Deutschland für Smartphones fast genauso viel Geld ausgegeben wie für Desktop-PCs, Notebooks und Tablets zusammen“, so Kempf.

Arbeitsplätze in der ITK-Branche

Bei der Beschäftigung rechnet der Bitkom mit einem Anstieg um 10.000 Arbeitsplätze und einem neuen Rekord von 953.000 Erwerbstätigen in der ITK-Branche zum Jahresende. Das Beschäftigungswachstum werde vor allem von den IT-Anbietern getragen. Sie werden in Deutschland zum Jahresende voraussichtlich 743.000 Menschen beschäftigen. Das entspräche in diesem Segment einem Anstieg um 16.000 Stellen in nur einem Jahr.

Weiter leicht rückläufig ist die Beschäftigung bei Herstellern von Unterhaltungselektronik, die noch rund 9.000 Mitarbeiter in Deutschland zählen. Bei den Telekommunikationsunternehmen ist mit einem geringen Rückgang auf 202.000 Beschäftigte zu rechnen. „Insgesamt haben die ITK-Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren rund 100.000 neue Arbeitsplätze geschaffen“, sagte Kempf. „Eine insgesamt stabile Konjunktur vorausgesetzt, wird sich das Jobwachstum in den kommenden Jahren fortsetzen.“

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