Bright Computing profiliert sich im Cluster- und Cloud-Management

IT-High-End aus Amsterdam

| Autor / Redakteur: Ludger Schmitz / Ulrike Ostler

Cluster-Management mit Bright
Cluster-Management mit Bright (Bild: Birght Computing)

Beide Kernprodukte für das Cluster-Management und für OpenStack hat Bright Computing bei der Supercomputing Conference in der neuen Version 7.3 vorgestellt. Im Juli werden sie verfügbar.

„Die Nachfrage nach Containern und nach Integration mit Cloud-Services wächst schnell“, stellt Martijn de Vires, Chief Technologie Officer von Bright Computing, fest. Das Amsterdamer Unternehmen hat zu beiden Aspekten mit Lösungen für hohe Leistungsanforderungen von sich reden gemacht. Entsprechend hat es die Vorstellung neuer Versionen der beiden Kernprodukte auf die ISC 2016 vorgezogen.

7.3 zum Ersten: Bright Cluster Manager

Die kommende Version 7.3 des Bright Cluster Managers hat eine überarbeitete Integration von Amazon Web Services (AWS). Sie soll den den Einsatz von AWS Cluster Extension und Cluster-on-Demand vereinfachen und es ermöglichen, parallel mehrere On-Demand-Cluster einzurichten. Docker-Container lassen sich künftig aus dem CMGui Kubernetes Wizard oder aus der Kommandozeile starten. Für Kubernetes Pods ist Flannel Networking integriert. Die Infernalis- und Jewel-Versionen von Ceph werden unterstützt.

Das Add-on des Bright Cluster Managers soll die Einrichtung entsprechende Tools schneller und zuverlässiger als bisher unterstützen. Dazu gehören jetzt auch die Upgrades einige Hadoop/Spark-Tools, Sicherheits-Features für Kerberos, Apache Cassandra und Alluxio sowie die Apache-Abkömmlinge Zeppelin und Ignite.

7.3 zum Zweiten: Bright OpenStack

Auch das andere Kernprodukt, Bright OpenStack, kommt in den Versionsstand 7.3 und basiert dabei auf dem aktuellen OpenStack-Release Mitaka. Es unterstützt den Cluster-as-a-Service-Layer von OpenStack und Fernet-Token für sicheres Messaging. Hinzugekommen sind weitere Updates, um das Setup und die Konfiguration schneller und intuitiver zu gestalten. Das bezieht sich auch auf die Konfiguration von Komponenten anderer Anbieter. Das Ziel sei es gewesen, die Nutzung von High-Performance- und Big-Data-Clustern sowie von OpenStack-Private-Clouds zu vereinheitlichen.

Auf DataCenter-Insider gibt es übrigens einen Webcast mit Bright Computing über leicht gemachte OpenStack-Implementierung.

* Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in Kelheim.

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