Höhere Erfolgschancen für Automatisierungsprojekte

IT-Automatisierung ist kein Selbstläufer

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End-to-End-Integration

Rudolf Kergaßner, Managing Director von IPsoft Deutschland
Rudolf Kergaßner, Managing Director von IPsoft Deutschland
(Bild: IPsoft)
Das Ziel der Automatisierung ist die Replikation und das Ersetzen manueller Tätigkeiten. Dabei sollte es aber weniger um die Automatisierung einzelner Aufgaben und Arbeitsschritte gehen als vielmehr um die Automatisierung gesamter Prozesse.

Das heiß: Beim Einsatz von Automatisierungstechik ist das primäre Ziel nicht die Effizienzsteigerung bei einzelnen Aufgaben, sondern die systemübergreifende End-to-End-Unterstützung von Geschäftsprozessen auf Basis kognitiver Modelle. Nur so lassen sich auch die Einsparungspotenziale optimal ausschöpfen.

Prinzipiell können mit einer Automatisierungshilfe alle Daten im IT-Betrieb bearbeitet oder auch verarbeitet werden. Ziel sollte es dabei sein, technische Abläufe mit darüber liegenden Geschäftsprozessen zu einer ganzheitlichen Prozessautomation zusammenzufassen, die dann dynamisch rund um die Uhr im 24/7-Dauerbetrieb umfassend und bereichsübergreifend eingesetzt werden kann.

Beachtung unterschiedlicher Einsatz-Szenarien

Abgesehen davon, dass es nicht um die Automatisierung einzelner Aufgaben, sondern ganzer Prozesse geht, sollte ein Unternehmen auch Folgendes beachten: Ebenso wichtig ist es, den Kontext zu betrachten, in die Automatisierung betrieben wird. Das kann bedeuten, dass unterschiedliche Regeln für vergleichbare Systeme, aber verschiedene Applikationen oder Anwendungsfälle definiert und angewendet werden.

So können beispielsweise für den Prozess des Incident-Handlings bei einer unternehmenskritischen Applikation im Produktivbetrieb durchaus andere Regeln gelten als für denselben Prozess bei einem Entwicklungssystem, weil er hier in der Regel weniger zeitkritisch ist.

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