Hybride Clouds im Unternehmen IT als Service: VMware entwickelt seine Cloud-Strategie weiter

Redakteur: Ulrich Roderer

VMware präsentiert jetzt auf der amerikanischen VMworld seine erweiterte Strategie „Virtual Roads – Actual Clouds“. Im Zentrum steht ein geschäftsorientiertes „IT as a Service“-Modell.

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VMworld 2010: „IT as a Service“ ist die neue Losung von VMware.
VMworld 2010: „IT as a Service“ ist die neue Losung von VMware.
( Archiv: Vogel Business Media )

VMware setzt bei seiner IT as a Service-Strategie auf ein Self-Service-Modell basierend auf konsistenten Richtlinien und den Geschäftsanforderungen entsprechenden Vertragsgrundlagen. In diesem Modell bilden die physikalischen Grenzen, die bislang die Wirkungsweise der Unternehmens-IT beschränkt haben, logische Ressourcen-Pools von Unternehmens-Rechenzentren und externen Cloud-Anbietern. Sicherheitsstandards, Compliance-Vorgaben, Management und Qualität der Services sollen dabei zu jeder Zeit gewährleistet sein. Nutzer dieser IT-Dienste können je nach Bedarf die nahezu grenzenlos verfügbaren Ressourcen abschöpfen, wobei Kosten- und Leistungs-Niveaus den geschäftlichen Prioritäten angepasst sind. Im Gegensatz zu früheren tektonischen IT-Umstrukturierungen, die meist einen umfassenden Austausch der Hard- und Software-Ausstattung erforderten, baut das VMware-Modell auf bestehenden Hard- Software-Umgebungen auf.

„Diese Woche machen wir einige bedeutende Schritte, die IT as a Service und Hybrid Cloud Computing Realität werden lassen“, sagt Paul Maritz, President und CEO von VMware. „Bei IT as a Service wandelt sich das klassische Rollenbild von der IT als Kostenstelle hin zu einem unternehmerischen Bild, das der IT einen bedeutenden strategischen Mehrwert einräumt. Die Bereitstellung von IT-Diensten wird optimiert und automatisiert, wodurch schnelle Reaktionen, Effizienz und Flexibilität ermöglicht werden.“

Cloud Applikations-Plattform

Damit die neue Generation an Applikationen voll von virtualisierten und Cloud-Strukturen profitieren kann, ist eine neue Cloud Applikations-Plattform erforderlich. Diese Infrastruktur besteht aus einem festen Rahmen und einer Vielzahl integrierter Services, die die Entwicklung von Applikationen weiter optimieren. Als Ergebnis hat man eine vollständige Cloud Applikations-Plattform, die optimal auf die Ansprüche Cloud-orientierte Applikationen ausgerichtet ist. Die darauf entwickelten Anwendungen sind über heterogene Cloud-Umgebungen hinweg einsetzbar und können, wenn sie auf den mit VMware aufgesetzten Clouds laufen, Informationen mit der darunterliegenden Infrastruktur austauschen.

Desktop als Managed Service

VMwares Cloud Computing-Ansatz bezieht das End User Computing mit ein. Schließlich sehen sich Unternehmen viel stärker als früher mit zwei fundamentalen Fragen beim End User Computing konfrontiert: So müssen sie zum Einen für die zunehmend mobiler arbeitenden Mitarbeiter einen sicheren, rollenbasierten Datenzugriff gewährleisten, und zum Anderen immer diversere Daten, Applikationen und Geräte verwalten bzw. am Laufen halten. VMware hat hierfür ein nutzerorientiertes „Desktop as a Managed Service“ Modell entwickelt. Das IT-Personal kann Services flexibler anbieten sowie schneller auf spontane Anfragen reagieren, und die Mitarbeiter in den Unternehmen kommen in den Genuss von flexiblen Zugriffs- und Service-Levels.

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