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Ein Blick auf die weltweite LTE-Verbreitung und die Rolle von IPv6 IPv6 dirigiert den LTE-Koloss

| Autor / Redakteur: Yves Poppe, Tata Communications / Peter Schmitz

Angesichts der Zunahme an mobilen Datengeräten, wie Tablets und Smartphones und Applikationen, sind die verfügbaren IP-Adressen mittlerweile erschöpft. Die Mehrheit der Nutzer nimmt das allerdings nicht wahr. Dies kann sich jedoch schnell ändern, sollten Breitbandnetzwerke wie LTE nicht in der Lage sein, genügend Bandbreite zur Verfügung zu stellen.

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Weltweit steigende Nachfrage nach LTE-Netzwerken soll IPv6 zum Durchbruch verhelfen.
Weltweit steigende Nachfrage nach LTE-Netzwerken soll IPv6 zum Durchbruch verhelfen.

Wir schreiben das Jahr 2012. Die Menge der mobilen Daten sowie die Anzahl der LTE-Netzwerke steigt stetig und wir versuchen, nicht in dieser Datenflut zu versinken. Selbst die kühnsten Prognosen haben sich als konservativ erwiesen. Die GSM Association – die weltweite Industrievereinigung der GSM-Mobilfunkanbieter – ging beispielsweise von einem „gesteuerten“ Wachstum durch einen schrittweisen Anstieg aus. Die Schlussfolgerung: Bereits existierende Investitionen sollten maximiert werden, während Preisverfall sowie Bedrohungen der bisherigen Einnahmen durch Roaming- und SMS-Dienste „gemanagt“ werden müssen.

Mitte 2009 gab es noch keine betriebsfähigen LTE-Netzwerke. Die Europäer waren die ersten, die dies Ende des Jahres änderten: Teliasonera nahm in Norwegen und Schweden die ersten Netzwerke in Betrieb. Erst Mitte 2010 folgten Netzwerke von MetroPCS und Verizon Wireless in Nordamerika.

In Asien wurde Hong Kong im November 2010 als erste Stadt von CSL Limited ausgestattet, gefolgt von Japan mit NTT Docomo. Nur wenige Monate später folgten die Philippinen mit Smart Communications sowie Südkorea mit SK Telecom und LG U+. Im September 2011 gingen Telstra in Australien und SingTel in Singapur live. Das jüngste LTE-Netzwerk in dieser Region wurde im Januar 2012 von KT in Südkorea in Betrieb genommen.

Laut aktueller Statistiken der GSM Association waren im Januar 2012 weltweit 49 operative LTE-Netzwerke in 29 Ländern im Einsatz, die insgesamt 79 Länder abdecken. LTE-Netzwerke müssen zudem miteinander „kommunizieren“ können. Dies wiederum generiert rege Aktivitäten rund um den Austausch von IPX, um Daten- und Voice-Roaming einer vollständigen IP-Umgebung zu gewährleisten.

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