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CPUs für Server, Tablets, Ultrabooks, Router und Smartphones Intel zeigt neue Prozessoren auf der Computex

| Redakteur: Wilfried Platten

Mit der vierten Familie von Core-CPUs und neuen "Atom"-SoCs präsentiert Intel in Taiwan gleich zwei neue Prozessorgenerationen.

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Eine für alles: Die neue Atom-CPU soll auch in Rechenzentren Einzug halten.
Eine für alles: Die neue Atom-CPU soll auch in Rechenzentren Einzug halten.
(Bild: DXfoto.com / Fotolia.com)

Die taiwanesische Hauptstadt Taipeh ist im Juni drückend heiß. Ähnlich temperiert sind die Neuigkeiten, die Intel dort im Rahmen der Computex präsentiert: die vierte Version seiner Core Prozessoren und die nächste Generation seines 22 Nanometer Quadcore Atom-SoC (System-on-Chip) für Tablets mit 4G LTE.

Für Ultrabooks

Die vierte Generation der Core Prozessoren ist gedacht für den Einsatz in Ultrabooks, tragbaren All-in-One-Systemen und 2-in-1-Geräten, die sich je nach Einsatzgebiet als Tablet oder Ultrabook nutzen lassen. Sie basieren auf der Haswell Mikroarchitektur (22 Nanometer) und markieren für den Hersteller den größten Sprung im Bereich Energie-Effizienz im Vergleich zur vorherigen Generation in der Firmengeschichte.

Die Akkulaufzeit soll bei aktiver Arbeitsauslastung um rund 50 Prozent höher sein und in bestimmten, nicht näher spezifizierten Ultrabook-Modellen bis zu neun Stunden Laufzeit möglich machen. Die integrierte Grafikleistung wurde im Vergleich zur vorherigen Generation nahezu verdoppelt und liegt damit auf dem Niveau einer diskreten Grafikkarte. Modelle mit der Quadcore-Version der neuen Core Prozessoren sind ab sofort erhältlich, weitere Varianten werden in den kommenden Monaten folgen.

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Gezeigt wurden auch Fortschritte bei der Steuerung von 2-in-1-Lösungen oder anderen Intel-basierten Geräten durch Touch, Sprache, Gesten oder Gesichtserkennung. Diese „Perceptual Computing“ Technologien sollen die Interaktion mit Geräten natürlicher, intuitiver und benutzerfreundlicher gestalten.

Für Server, Tablets, Router und Smartphones

Für ein breiteres Einsatzgebiet sind die neuen Atom-SoCs auf Basis der "Silvermont"-Architektur konzipiert. Als einzige im Intel-Portfolio sollen sie den gesamten Bereich von Mobil-Telefonen bis hin zum Datacenter und High Performance Computing (HPC) abdecken:

  • Server (Codename Avoton). Avoton besitzt eine 64-Bit-Architektur, integrierte Fabric- und Virtualisierungs-Funktionalität sowie Error Code Correction.
  • Tablets (Codename "Bay Trail-T"). Erste Modelle mit Bay Trail-T sollen für Android und Windows 8.1 im Weihnachtsgeschäft verfügbar sein. Sie sollen mehr als die doppelte CPU-Leistung gegenüber der aktuellen Generation und Akkulaufzeiten von bis zu acht Stunden bieten. Gezeigt wurde erstmals Intels 4G LTE Multimode-Lösung. Die "XMM 7160" ist eine der weltweit kleinsten und Energie-effizientesten Multimode-Multiband-LTE-Lösungen, die zudem globales LTE-Roaming in einer einzigen Produktvariante unterstützt.
  • Router und Switches (Codename "Rangeley") im Einstiegssegment bis hin zu Mittelklasse-Produkten.
  • Smartphones (Codename "Merrifield"). Auf Basis von Merrifield zeigte Intel in Taiwan erstmals ein Smartphone Referenzdesign. Die Plattform umfasst einen integrierten Sensor Hub für personalisierte Dienste sowie Funktionen zum Schutz von Daten, Gerät und Privatsphäre.

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