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Intel und TU Delft entwickeln Zukunftscomputer Intel investiert 50 Millionen Dollar in die Erforschung von Quanten-Computern

| Redakteur: Ulrike Ostler

Intel, die Delft University of Technology und die Niederländische Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO) arbeiten zukünftig eng in der Erforschung von Quanten-Computern zusammen. Im Rahmen einer zehnjährigen Kooperation investiert Intel 50 Million Dollar am Universitätsstandort und an den Intel-eigenen Standorten weltweit.

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Künstlerische Darstellung von zwei sich drehenden Elektronen.
Künstlerische Darstellung von zwei sich drehenden Elektronen.
(Bild: Gemma Plum (Vandersypenlab/TU Delft))

Das gemeinsame Ziel von Intel, der TU Delft und der TNO ist es, eine technologische Grundlage für die Entwicklung von Quanten-Computern zu schaffen. Forscher gehen davon aus, dass sich diese Technologie zur schnellen Lösung komplexer Fragestellungen eignet, die gegenwärtig nahezu unüberwindbar sind.

Auf Basis des Quanten-Computing könnte etwa die Entwicklung neuer Medikamente drastisch vereinfacht oder die Analyse hochkomplexer Finanzsysteme ermöglicht werden. Denn während heutige Computer Daten in binären Zahlen (bits) verarbeiten, die jeweils einen von zwei Zuständen einnehmen können (0 oder 1) bedienen sich Quanten-Computer hingegen „quantum bits“ (qubits). Diese können gleichzeitig mehrere Zustände einnehmen. Entsprechend könnten laut theoretischer Studien eine sehr große Anzahl an Computing-Operationen parallel durchgeführt werden.

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