Jetzt kommt E7

Intel führt neue Server-Prozessoren für kritische Anwendungen ein

06.04.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Boyd A. Davis, Vice President der Intel Architecture Group stellt den „Xeon 7E“ vor. Auf den Wafer passen 80, 90 Chips beziehungsweise rund 1,26 Millionen Transistoren, sagt er. Bild: Ostler
Boyd A. Davis, Vice President der Intel Architecture Group stellt den „Xeon 7E“ vor. Auf den Wafer passen 80, 90 Chips beziehungsweise rund 1,26 Millionen Transistoren, sagt er. Bild: Ostler

„Jetzt gibt es keinen Grund mehr, Xeon nicht für das High-End-Computing in Betracht zu ziehen,“ sagt Boyd Davis, Vice President der Intel Architecture Group, und stellt den „E7“-Prozessor vor. Die Serie bietet bis zu zehn Kernen, liefert bis zu 40 Prozent mehr Leistung als der Vorgänger und verbessert die Energie-Effizienz durch eine Funktion, die den Stromverbrauch dynamisch auf die Arbeitsbelastung abstimmt. Für Einstiegs-Server gibt es jetzt „Xeon E3-1200“.

Mit den Intel Xeon E7-Prozessorserien „8800“, „4800“und „2800“ päsentiert Intel seine jüngsten Prozessoren für Server, die insbesondere im Umfeld unternehmenskritischer und datenintensiver Umgebungen wie Business Intelligence, Datenanalyse in Echtzeit sowie Virtualisierung eingesetzt werden.

Die neuen Prozessoren basieren auf der bekannten 32-Nanometer-Fertigungstechnologie. Sie verfügen aber über bis zu zehn Prozessorkerne mit Intel Hyper Threading Technologie und liefern bis zu 40 Prozent mehr Leistung als ihr Vorgänger, die „Intel Xeon 7500“ Prozessor Serie (siehe: Grafik).

Gleichzeitig verringert die „Intelligent Power“ Technik, eine neue Energiespar-Funktion, den Stromverbrauch im Idle-Zustand des Chips.

Hersteller weltweit werden ab sofort voraussichtlich mehr als 35 Systeme auf Basis der Intel Xeon Prozessor E7 Familie auf den Markt bringen.

Leistungsrekorde bei größerer Energie-Effizienz

Xeon E7 ist zu 40 Prozent performanter als das Vorgängermodell. Bild. Intel
Xeon E7 ist zu 40 Prozent performanter als das Vorgängermodell. Bild. Intel

Die 7E-Prozessor Familie umfasst 18 neue Prozessoren für Server mit zwei, vier sowie acht Sockel und ist erweiterbar auf Server mit 256 Sockel. Sie stellt zudem ein Dutzend Leistungs-Weltrekorde auf.

Eine im Vergleich zur vorherigen Generation um 40 Prozent höhere Leistung verbessert das Tempo und die Genauigkeit bei kritischen Anwendungen in Bereichen wie Forschung und Finanzdienstleistungen, in denen Geschwindigkeit erfolgsentscheidend ist. Mit bis zu 25 Prozent höherer Leistung bei virtuellen Anwendungen erreichen die neuen Chips auch die branchenweit höchste Virtualisierungsleistung.

In Hinblick auf Energie-Effizienz, können IT-Manager 18 Dualcore Server durch einen einzigen Xeon E7 Prozessor-basierten Server ersetzen: Die neuen Xeon-Prozessoren verfügen nicht nur über Intelligent Power, ein Verfahren, das den Stromverbrauch dynamisch auf die Arbeitsbelastung abstimmt, sondern auch über weiter verbesserte Power-Management Funktionen.

Zehn mal zehn

Intel bietet zehn Versionen des Chips mit zehn Prozessorkernen an. Diese Prozessoren eignen sich damit sehr gut für rechenintensive Anwendungen wie Klimamodelle oder die Analyse von Geschäftszahlen in Echtzeit.

Weiterhin bietet das Unternehmen auch jeweils eine Chip-Variante, die die Vorteile hoher Leistung und niedriger Spannung vereint sowie eine Version mit optimierter Taktrate. Zudem unterstützen die Plattformen auf Basis der Intel Xeon E7 Prozessor Serie nun 2 Terabyte Speicherplatz in einem Vier-Sockel-System.

Die meisten der neuen Chip-Versionen integrieren auch die „Intel Turbo Boost“-Technik, Hyper Threading und die Intel-Virtualisierungstechnik (VT) für höheren Bedarf an Leistung, Multitasking und Zuverlässigkeit sowie Verwaltungsfunktionen.

Mit Hilfe der E7-Familie will Intel seine Marktanteile in dem High-End-Markt erhöhen. Vice President Boyd A. Davis geht davon aus, dass einerseits altere Xeon-Systeme durch neue ersetzt würden und dass der Marktanteil durch die „Ablösung proprietärer Architekturen“ wachse. Bild. Ostler
Mit Hilfe der E7-Familie will Intel seine Marktanteile in dem High-End-Markt erhöhen. Vice President Boyd A. Davis geht davon aus, dass einerseits altere Xeon-Systeme durch neue ersetzt würden und dass der Marktanteil durch die „Ablösung proprietärer Architekturen“ wachse. Bild. Ostler

Laut Davis kann sich E7 somit durchaus mit dem derzeit vielleicht ausgeklügelsten System „Power 7“ von IBM vergleichen. Er sagt: Xeon 7 bietet mindestes 90 Prozent der leitungm aber zu einem Fünftel der Kosten“, und setzt hinzu: „Es gibt keine Software, die nicht darauf laufen könnte.“

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