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Chip-Riese eröffnet die Berichtssaison für die IT-Branche Intel bekommt die PC-Flaute zu spüren

| Redakteur: Harry Jacob

Der Chiphersteller Intel musste im abgelaufenen Quartal einen um 20 Prozent geringeren Gewinn ausweisen als im vorangegangenen Berichtszeitraum. Nun werden die Investitionen gekürzt.

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Intel-Chef Paul Otellini will sich im Mai von seinem Chefposten zurückziehen.
Intel-Chef Paul Otellini will sich im Mai von seinem Chefposten zurückziehen.
(Bild: Intel)

Anlässlich der Vorlage der aktuellen Quartalszahlen verkündete Paul Otellini, Intel-Präsident und CEO: „Inmitten eines schwachen Marktes hat Intel im ersten Quartal gut abgeschnitten, und ich freue mich sehr auf das, was noch vor uns liegt“. Eine provokante Aussage, wenn man sich die Fakten im Detail ansieht.

Vor Otellini selbst liegt zunächst noch eine Hauptversammlung der Aktionäre im Mai – und danach sein Ruhestand. Darauf darf er sich gerne freuen. Was den Rest von Intel betrifft, dürfte die Freude im Moment nicht so ungetrübt sein wie Otellini glauben machen will.

Die wichtigsten Entwicklungen in Zahlen

Die Intel Corporation meldet für das erste Quartal einen Umsatz von 12,6 Milliarden US-Dollar, ein operatives Ergebnis von 2,5 Milliarden Dollar, einen Nettogewinn von 2,0 Milliarden Dollar sowie einen Gewinn pro Aktie von 40 US-Cent.

Das Unternehmen erwirtschaftete liquide Mittel in Höhe von rund 4,3 Milliarden Dollar, schüttete 1,1 Milliarden Dollar an Dividenden aus und verwendete 533 Millionen Dollar für den Rückkauf von 25 Millionen Aktien.

Binnen Jahresfrist hat sich der Mitarbeiterstamm um fast fünf Prozent erhöht, das ist für deutsche Ökonomen sicherlich erstaunlich angesichts der Entwicklung, die sich auf wirtschaftlicher Seite zeigt.

Intel selbst hat gleich auf der zweiten Seite seiner Quartalsbilanz aufgelistet, wie sich die wichtigsten Kennzahlen des ersten Quartals 2013 gegenüber dem vorangegangenen Quartal (Q4 2012) entwickelt haben:

  • Umsatz: -7 Prozent
  • Marge: -1,8 Prozent
  • Operativer Gewinn: -20 Prozent
  • Nettogewinn: -17 Prozent
  • Gewinn pro Aktie: -17 Prozent.

Gegenüber dem Vorjahresquartal (Q1 2012) ist die Entwicklung zum Teil noch dramatischer.

Lesen Sie auf der folgenden Seite, wie sich Desktop- und Mobile-Märkte entwickelt haben und wo die Probleme der Sparten zu finden sind.

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