Das intelligente, integrierte Unternehmen – einfach und kostengünstig realisierbar?

Integration und Business Process Management auf Open Source-Basis

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Neue Möglichkeiten durch Open Source

In der Vergangenheit hat man vielfach auf proprietäre Lösungen gesetzt. Für die Entwicklung und Pflege einer IT-Architektur, die die Basis für ein intelligentes, integriertes Unternehmen ist, hat das bedeutet: hohe Komplexität und Kosten. Dadurch war die Realisierung eines solchen Unternehmens nur einigen wenigen vorbehalten, die über ausreichend IT-Budget und -Personal verfügten. Aber selbst diesen Unternehmen ist es oft nicht gelungen, eine durchgängige, ganzheitliche Lösung zu implementieren.

Heute können selbst mittelständische Firmen mit Open-Source-Lösungen ein intelligentes, integriertes Unternehmen realisieren. Dies kann bereits mit einigen wenigen unkomplizierten Open-Source-Lösungsbausteinen wie den folgenden erfolgen:

  • Mit einer Data Services Plattform können Daten aus unterschiedlichen Quellen integriert und als zuverlässige, exakte Informationen bereitgestellt werden. Außerdem können die vorhandenen Daten leicht in neuen Applikationen und Business-Prozessen genutzt werden. Das verkürzt Entwicklungszeiten, verringert die Abhängigkeiten zwischen bestehenden Daten-Silos und kann helfen, aus diesen Daten geschäftsrelevante Informationen zu gewinnen.
  • Mit einem Business Rules Management System können Unternehmen Geschäftsregeln entwickeln, überprüfen und verändern, so dass Anwendungen automatisierte Entscheidungslogik nutzen können. Damit können viele Entscheidungsabläufe, von einer einfachen Transaktion bis zu einem komplexen Business-Event effizient und konsistent automatisiert werden. Die Fachseite ist dabei in der Lage ist, die zugrundeliegenden Regeln schnell und unkompliziert anzupassen.
  • Mit Business Process Management können replizierbare Geschäftsprozesse identifiziert, standardisiert und automatisiert werden. Manuelle Prozesse können dadurch minimiert werden.

Mit diesen und weiteren heute verfügbaren Open-Source-Lösungen kann ein intelligentes, integriertes Unternehmen realisiert werden, und zwar kostengünstig mit Open-Source-Lizenzen und auf Basis eines Subskriptionsmodells, wie es zum Beispiel Red Hat anbietet. Anwender zahlen dabei anstatt teurer Lizenzgebühren lediglich eine geringe jährliche Subskription für eine zertifizierte Plattform mit umfangreichen Support- und Serviceleistungen wie einem 24x7-Kundensupport. Im Subskriptionspreis ist bereits die Zertifizierung von Komponenten wie der Java Virtual Machine oder die Unterstützung bei Plattform- und Datenbankkonfigurationen enthalten. Damit werden auf Kundenseite Risiken reduziert und Kosten sowie Zeit eingespart.

Sind die Anwender mit der Lösung oder dem Support nicht zufrieden, können sie auch ohne hohe Ausstiegskosten das Vertragsverhältnis beenden. Damit wird die Kunde-Hersteller-Beziehung gravierend verändert. Anbieter proprietärer Software können Lizenzgebühren hingegen gewissermaßen als „Lizenz zum Gelddrucken“ ansehen. Die Anwender selbst befinden sich hier oft in einer extremen Herstellerabhängigkeit und ausweglosen Lock-in-Situation.

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