Virtualisierung für kleine und kleinste Unternehmen, Teil 2

Infrastrukturkonzepte für kleine Netze – Remoteanbindung von Heimarbeitsplätzen

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Einfache Bedienung

Der Vorteil der Virtualisierung liegt im einfachen Aufruf. Citrix und Microsoft bieten in derzeitigen Versionen auch einen Aufruf über einen Browser an. Ansonsten ist der Aufruf über ein Icon auf dem Desktop Standard. Citrix und VMware in den neuesten Versionen (XenApp 6 und VMware View 4.6) bieten Virtualisierungen mit Apple-Computern (mit Intelprozessor) als Gastbetriebssystem an.

Ansonsten ist Microsoft Windows XP als virtueller Client Standard, da hier die wenigsten Daten übertragen werden müssen. Die kommenden Versionen unterstützen aber auch Windows 7. Es sei aber nochmals darauf hingewiesen, dass Clientvirtualisierung für speicher- und rechenintensive Anwendungen zu langsam ist. Die Videobearbeitung gehört somit auf eine separate Workstation.

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Einfache Wartung

Auch in puncto Wartung können virtuelle Strukturen punkten. Programme, Updates oder Patches brauchen nur einmal auf dem Server eingespeist werden. Die Einspeisungsmethoden differieren je nach Hersteller, sind aber in allen Fällen recht einfach. Bei dem derzeit kostengünstigsten Angebot, den Microsoft Terminal Services, würde der Administrator beispielsweise ein Office-Paket auf einem Windows Server 2008R2 installieren und dieses dann für die Clients freigeben. Der Anwender kann das Produkt im Browserfenster auswählen und nach einer erfolgreichen Authentifizierung starten (siehe Abbildungen).

Welches Produkt ist derzeit empfehlenswert?

Grundsätzlich machen die Produkte aus den Häusern Microsoft, Citrix und VMware alle einen guten Eindruck und sind für Heimarbeitsplätze geeignet. Falsch machen kann man erst einmal nichts. Die Entscheidung bei kleinen Unternehmen wird daher über den Preis gehen.

Das Handling ist bei allen Produkten „relativ“ einfach, bei der Geschwindigkeit liegt Citrix bei schlechten Leitungen (im ISDN oder Telefon-Bereich) subjektiv gesehen vor seinen Mitstreitern. Ist die Leitung ausreichend schnell, macht das Arbeiten mit allen Produkten Spaß. Dennoch haben die Hersteller so ihre eigenen Präferenzen, was in den nachfolgenden zwei Artikeln noch beschrieben wird.

Fazit

Virtualisierung ist für Heimarbeitsplätze und sehr kleine Zweigstellen eine empfehlenswerte Sache, da Datensicherheit, Lizenzbedingungen und einfache Administration gegeben sind. Natürlich unter der Voraussetzung einer stabilen und schnellen Internetleitung. Für Unternehmen mit schmalem Budget bieten sich derzeit Microsoft Terminal-Services an, wo lediglich Applikationen auf den Server aufgespielt werden müssen. Andere Produkte, wie die von VMware und Citrix sind aber keineswegs schlechter und die Preise können sich jederzeit ändern.

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