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Die vierte industrielle Revolution und ihre Herausforderungen Industrie 4.0: Himmel oder Hölle für Service-Provider?

| Autor / Redakteur: Thomas Ruban / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die vierte industrielle Revolution kommt auf uns zu und mit ihr zahlreiche technologische Innovationen wie Cloud Computing, Big Data oder Machine-to-Machine-Communication (M2M). Für Service-Provider bringt diese Entwicklung neue Geschäftsmöglichkeiten aber auch neue Herausforderungen mit sich, die es anzupacken gilt.

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Unsere Gesellschaft bewegt sich auf ein neues Zeitalter der industriellen Produktion zu – und die Industrie 4.0 ist geprägt von IT.
Unsere Gesellschaft bewegt sich auf ein neues Zeitalter der industriellen Produktion zu – und die Industrie 4.0 ist geprägt von IT.
(Bild: hainichfoto - Fotolia.com)

Mit der Bezeichnung 'Industrie 4.0' hat die deutsche Bundesregierung der jüngsten technologischen Entwicklung ein kraftvolles Etikett verpasst. Die vierte industrielle Revolution steht bevor und wird von zahlreichen Innovationen wie Cloud Computing, Big Data oder Machine-to-Machine-Communication (M2M) begleitet.

Unsere Gesellschaft bewegt sich auf ein neues Zeitalter der industriellen Produktion zu, die einhergeht mit zahlreichen Herausforderungen in puncto Sicherheit, Speicherung und dem Management der Netzwerkinfrastruktur. Im Laufe dieser Revolution werden IT-Service-Provider zunehmend in den Vordergrund rücken, da sie den Unternehmen die entscheidenden Lösungen für die erfolgreiche Verwirklichung der Industrie 4.0 liefern.

Aber wartet hier auf die Service-Provider wirklich der Business-Himmel mit gigantischen neuen Geschäftsmöglichkeiten? Bevor Service Provider das Geschäftspotential des neuen Industriezeitalters ausschöpfen können, gilt es einige Herausforderungen zu meistern.

Maschinen müssen kommunizieren

Die Grundvoraussetzung für eine Realisierung automatisierter und intelligenter Produktionslinien ist die Fähigkeit von Maschinen, miteinander zu kommunizieren. Diese Kommunikation zu bewerkstelligen, gestaltet sich aktuell als die größte Herausforderung für Unternehmen, die M2M einführen wollen.

Allerdings ist die Lösung dieses Problems keine, für die Service Provider einen wichtigen Mehrwert leisten können. Die M2M-Fähigkeit der Maschinen ist Aufgabe der Maschinenhersteller und deren Ingenieure.

Dass M2M längst keine reine Zukunftsmusik mehr ist, zeigen bereits einige Industriezweige. In Branchen, in denen ein hohes Maß an Automatisierung ausschlaggebend für den geschäftlichen Erfolg ist, nutzen Unternehmen M2M bereits umfassend beziehungsweise setzen zunehmend darauf. In den Bereichen Automobil, Energie und Unterhaltungselektronik sind neue Technologien heutzutage eine Grundlage für das Fortbestehen in einer sich rasant fortentwickelnden Wettbewerbsumgebung.

Laut des aktuellen Vodafone M2M Adoption Barometer 2014, durchgeführt in verschiedensten Industriesektoren weltweit, haben rund ein Fünftel aller teilnehmenden Unternehmen mindestens eine M2M-Lösung implementiert. 55 Prozent planen den Einsatz von M2M innerhalb der kommenden zwei Jahre.

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