Anbindung von SAP-Systemen unabhängig von Programmiersprache oder -modell

Individuelle Anwendungsentwicklung mit SAP NetWeaver Gateway

23.05.2011 | Redakteur: Florian Karlstetter

Vom 15. bis 18. Mai 2011 trafen sich Experten und Kunden auf der SAP SAPPHIRE NOW in Orlando.
Vom 15. bis 18. Mai 2011 trafen sich Experten und Kunden auf der SAP SAPPHIRE NOW in Orlando.

SAP ebnet mit dem auf der SAPPHIRE NOW vorgestellten SAP NetWeaver Gateway den Zugang zu Geschäftsdaten in SAP-Systemen. So lassen sich mit Hilfe von Branchenstandards wie REST-Services und OData/ATOM-Protokollen neue Anwendungen entwickeln und diese direkt an SAP-Software anfügen. Ein Beispiel für die Integrationsfähigkeit ist Duet Enterprise, mit dem sich Microsoft SharePoint 2010 in SAP-Anwendungen einbinden lässt.

Entwickler sind mit SAP NetWeaver Gateway in der Lage, neue Anwendungen mit den Entwicklungsumgebungen ihrer Wahl zu programmieren und diese dann mit SAP-Systemen zu verbinden. Daraus ergeben sich vielfältige Einsatzszenarios, beispielsweise interaktive Online-Anwendungen, Integration von Social Media-Plattformen oder die Nutzung von SAP-Geschäftsdaten auf mobilen Endgeräten und Tablet-PCs.

Einen praxisnahen Ansatz hat SAP bereits mit der jüngst vertieften Partnerschaft zu Microsoft geschaffen: So vereinfacht das SAP NetWeaver Gateway die Zusammenarbeit zwischen Microsoft- und SAP-Welten. .NET-Entwickler können demnach in SAP-Software abgebildete Unternehmensprozesse einfacher einsetzbar machen und individuell erweitern. Jüngstes Beispiel ist Duet Enterprise, das Microsoft SharePoint 2010 mit SAP-Anwendungen verbindet. Spezielle Vorkenntnisse zu SAP-Unternehmenssoftware sind hierfür nach Angaben von SAP nicht notwendig.

Für die Konnektivität beider Plattformen ist der Einsatz von Software Development Accelerators vorgesehen. Diese integrieren die Entwicklungswerkzeuge von Microsoft mit den Funktionalitäten von SAP-Lösungen über eine Vielzahl an Anwendunsgmodellen und –Szenarien hinweg.

Zusätzlich sind verschiedene Kompatibilitätsebenen geplant, darunter eine Integration mit Visual Studio und der .NET-Umgebung allgemein. Mit dem Windows Azure Software Development Kit für SAP NetWeaver Gateway sollen .NET-Entwickler künftig außerdem auf Public oder Private Cloud basierende Anwendungen für Windows Azure entwickeln, die mit On-Premise-Lösungen von SAP integrierbar sind, ohne dabei die bereits existierende Entwicklungsumgebung zu verlassen.

weiter mit: Integration in Microsoft System Center und Windows Server Hyper-V

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