Suchen

PC-Betrieb bei 85 Grad In den Industrie-PCs von Forsis stecken Toshiba-Festplatten

| Autor / Redakteur: Wolfgang Cabolet / Ulrike Ostler

Forsis, Anbieter von Industrie-PCs mit Sitz in Ravensburg, konnte die von Festplattenfehlern verursachten Ausfälle seiner PCs auf unter ein Prozent senken. Denn in den Industrierechnern stecken Festplatten von Toshiba, die speziell für den Einsatz unter rauen Umgebungsbedingungen konzipiert sind.

Abbildung 1: Der PC "Expert 1500" von Forsis im Waschgang - und die Festpallte hält.
Abbildung 1: Der PC "Expert 1500" von Forsis im Waschgang - und die Festpallte hält.
(Bild: Toshiba)

In der industriellen Fertigung und Produktion oder in der Lagerlogistik müssen alle eingesetzten Geräte auch bei extremen Temperaturschwankungen, hoher Luftfeuchtigkeit oder starken Vibrationen reibungslos betrieben werden können. Für Industrie-PCs oder -Terminals bedeutet das, dass alle integrierten Komponenten wie Displays, Prozessoren oder Massenspeicher eine hohe Robustheit aufweisen müssen. Genau auf die Entwicklung, Herstellung und Integration solcher widerstandsfähiger Industrie-PCs zur Datenerfassung und -visualisierung hat sich das Unternehmen Forsis in Ravensburg spezialisiert.

Markus Bruckmann, Leiter Einkauf/Buchhaltung bei Forsis, beschreibt das Einsatzfeld der Industrie.PCs: „Die Einsatzgebiete unserer Industrie-PCs machen eine extrem robuste Konstruktion unerlässlich. Das betrifft das Gehäusematerial ebenso wie eine kompakte und vibrationsgesicherte Bauweise und die Zuverlässigkeit aller integrierten Komponenten. Bezogen auf die eingesetzten Festplatten ist eine hohe Verfügbarkeit unverzichtbar.“

Somit ist das Anforderungsprofil an die zu integrierenden Festplatten bei Forsis klar umrissen: Sie müssen ausreichend Speicherkapazität, kurze Zugriffszeiten, eine hohe Langzeitleistung und eine praxiserprobte Zuverlässigkeit bieten. Vor der Entscheidung, Toshiba-HDDs einzusetzen, hat Forsis die Angebote mehrerer Hersteller untersucht.

100, 60 und 40 Gigabyte

Nach einer mehrwöchigen Evaluierungsphase, in die unterschiedliche Unternehmensbereiche wie Entwicklungsabteilung, Produktion und Controlling involviert waren, wurde Toshiba als Hardwarelieferant ausgewählt. Ausschlaggebend dafür waren nach Kundenangaben primär technische Gesichtspunkte wie problemloser Dauerbetrieb und Einsatz auch bei extremen Temperaturen.

Abbildung 2: Die Toshiba-Festplatte MK1060GSCX bietet 100 Gigabyte und lässt sich bei dauerbetrieb in einem Temperaturbereich von -15 bis *70 Grad einsetzen.
Abbildung 2: Die Toshiba-Festplatte MK1060GSCX bietet 100 Gigabyte und lässt sich bei dauerbetrieb in einem Temperaturbereich von -15 bis *70 Grad einsetzen.
(Bild: Toshiba)

Zum Einsatz bei Forsis gelangen Toshiba-Festplatten mit 100, 60 und 40 Gigabyte (GB). Forsis hat dabei zunächst die Vorgänger-Modelle „MHW2060AC“ mit 60 GB und „MHW2040AC“ mit 40 GB integriert und ist dann nahtlos auf die neuen Toshiba-Produkte wie die 100-GB-Festplatte „MK1060GSCX“ (siehe: Abbildung 2) umgestiegen.

Als Integrationspartner für die Lösungen fungiert der Toshiba-Partner Rutronik. Das ist einer der führenden Breitband-Distributoren für Halbleiter, passive und elektromechanische Bauelemente sowie Storage, Displays & Boards und Wireless-Produkte.

4.200 Umdrehungen pro Minute

Die SATA-HDD MK1060GSCX ist eine temperaturoptimierte und für einen 24x7-Dauerbetrieb ausgelegte 100-GB-Festplatte. Die 2,5 Zoll (6,4 cm) große HDD mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 4.200 Umdrehungen pro Minute (U/min) ist speziell für Industrieanwendungen konzipiert, das heißt: Sie kann auch unter extremen Umgebungsbedingungen problemlos eingesetzt werden.

So arbeitet die Festplatte im 24x7-Dauerbetrieb (Low-Duty-Cycle) in einem Temperaturbereich von -15 bis +70 Grad (gemessen an der Gehäuse-Oberfläche). Die reibungslose Funktionsweise der Platten-Spindel ist somit auch bei niedrigen oder hohen Temperaturen sichergestellt.

Die maximale Betriebstemperatur liegt bei 85 Grad und damit deutlich höher als bei herkömmlichen Festplatten, bei denen dieser Wert in der Regel bei 55 Grad angesiedelt ist. Im Betrieb kann sie bei einer Luftfeuchtigkeit von 5 bis 90 Prozent eingesetzt werden.

(ID:35231950)