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Studie belegt: Software bestimmt Time-to-Market und Time-to-Decision In 36 Monaten definiert sich ein Großteil der Unternehmen durch Software

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Ergebnisse einer von CA Technologies in Auftrag gegebenen Studie „The Battle for Competitive Advantage in the App Economy“ zeigen, wie wichtig Geschwindigkeit in der Application Economy ist. Und diese ist die Zukunft für jedes Unternehmen.

Welche Methoden werden die wettbewerbsbestimmenden in der digitalisierten Wirtschaft?
Welche Methoden werden die wettbewerbsbestimmenden in der digitalisierten Wirtschaft?
(Bild: CA/ Oxford Economics)

Es geht hier nicht um Hardware versus Software, sondern um Sein oder Nicht-Sein von Unternehmen, wenn davon die Rede ist, dass Software die Wirtschaft regieren wird. So haben Unternehmen mit fortgeschrittenen Softwarestrategien eine deutlich geringere Time-to-Decision: 45 Prozent bestätigen dies für die Gegenwart und 61 Prozent erwarten das für die nächsten drei Jahre.

Sehen die Unternehmensentscheider die Entwicklung einer Application Economy und deren Notwendigkieten?
Sehen die Unternehmensentscheider die Entwicklung einer Application Economy und deren Notwendigkieten?
(Bild: CA/ Oxford Economics)

So stehen erhöhte Agilität und kürzere Produkteinführungszeiten stehen ganz oben auf der Liste der wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Strategie in der Application Economy, also der digitalisierten Wirtschaft.

Die Studie wurde von Oxford Economics durchgeführt, dabei wurden weltweit Führungskräfte aus Business und Technik nach ihren Applikationsstrategien und deren Einfluss auf den Geschäftserfolg befragt. Die Erkenntnisse der Studie zeigen deutlich, dass Unternehmen sich der Application Economy mit zunehmendem Tempo anpassen, wobei sie versuchen, sich vom Wettbewerb abzusetzen, um einen strategischen Vorteil zu erlangen.

Eine App ist das Kontaktpunkt zum Kunden

Zu den weiteren Ergebnissen zählt, dass 43 Prozent der Befragten davon überzeugt sind, dass die Fähigkeit, ihren Kunden schnell innovative Apps zur Verfügung zu stellen, schon heute einer der wichtigsten Faktoren für einen strategischen Wettbewerbsvorteil ist. Im Ausblick für die nächsten drei Jahre steigt dieser Wert sogar auf 78 Prozent.

Ergänzendes zum Thema
Über die Umfrage und die Befrager

Im März 2015 befragten Oxford Economics und CA Technologies 200 Business- und IT-Executives auf Senior-Level, die die fortgeschrittenen Softwarestrategien in ihrem Unternehmen kennen oder verantworten. Die Teilnehmer kamen aus Amerika (56 Prozent), Europa (29 Prozent) und Asien (15 Prozent). Die Unternehmen sind in den Bereichen Produktion, Professional Services, Einzelhandel, Consumer-Produkte, Finanzdienstleistung, Energie und Gesundheit tätig.

Über Oxford Economics

Oxford Economics ist eine weltweit führende Organisation für Thought Leadership, Prognosen und quantitative Analysen und hat über 850 internationalen Unternehmen, Finanzinstitute, Regierungsorganisationen und Universitäten als Kunden. Oxford Economics wurde 1981 als Joint Venture mit der Oxford University gegründet und ist heute eine führende unabhängige Wirtschaftsberatung. Im Hauptsitz in Oxford und den Zweigstellen auf der ganzen Welt arbeiten mehr als 150 Personen – einschließlich über 100 Ökonomen – und ein Netzwerk von 500 mitwirkenden Forschern.

„Es ist ermutigend zu sehen, dass europäische Unternehmen bereits das Potenzial der Application Economy erkannt haben und sich dementsprechend anpassen“, kommentiert Sven Mulder, Vice President und Country Manager, Germany, CA Technologies. Denn andere Studien belegen, dass vor allem Mittelständler noch gar nicht verstanden haben, welcher Wandel auf sie zukommt. Rund 40 Prozent dieser Klientel weiß weder mit der Begriffen „Digitale Wirtschaft“ und „Application Economy“ etwas anzufangen, noch sehen sie eine Notwendigkeit zum Handeln.

Laut der globalen Studie von Oxford Economics hat der Fokus auf ein mehr von Software getriebenes Geschäft einen positiven Einfluss auf den Marktanteil (47 Prozent), die Entwicklung neuer Produkte und Services (42 Prozent) sowie den wirtschaftlichen Erfolg (36 Prozent). Einige der wichtigsten weiteren Ergebnisse:

  • Mehr als die Hälfte der Teilnehmer (51 Prozent) geben an, dass sie in den letzten drei Jahren in neue Software wie mobile Apps, API-enabled Software oder ähnliches investiert haben. Beinahe genauso viele Befragte wollen ihre Investitionen in diesem Bereich in den nächsten drei Jahren erhöhen.
  • 54 Prozent entwickeln neue Strategien für die Interaktion mit ihren Kunden.
  • 49 Prozent der Befragten erhöhen wieder den Anteil der In-House-Software-Entwicklung und 47 Prozent übernahmen andere Firmen, um ihre Software-Entwicklungskapazität zu erhöhen, oder werden dies in Zukunft tun – ein klarer Beleg für die strategische Bedeutung von Software.
  • „Es reicht nicht mehr, die besseren Produkte oder Services zu haben. Erfolg hängt heute von der Bereitstellung der besten Kundenerfahrung ab“, so Otto Berkes, Chief Technology Officer, CA Technologies. „Unternehmen erleben eine digitale Transformation und müssen sich auf die Kundenerfahrung konzentrieren, weil sie das Hauptunterscheidungsmerkmal ist, um sich von der Konkurrenz abzusetzen.“

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