Remote Backups zentral verwalten, guter Anwendungssupport

Im Test: Die Backup-Lösung CA ARCserve Backup r12

16.04.2008 | Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrich Roderer

CA Arcserve Backup r12: ein gelungenes Release
CA Arcserve Backup r12: ein gelungenes Release

Im Betrieb

Nach der Installation findet sich im Startmenü eine CA Arcserve-Programmgruppe mit sehr vielen Einträgen. Das liegt daran, dass das Produkt mit etlichen Wizards arbeitet, die sich alle entweder über die Management-Konsole oder einzeln aufrufen lassen.

Wir gehen in diesem Test zunächst auf die Verwaltungskonsole selbst ein. Nach einem geführten ersten Backup landet der Administrator in der normalen Verwaltungsübersicht, die bei zukünftigen Programmaufrufen standardmäßig anstelle des Willkommensbildschirms erscheint.

Neben Informationen zu Domäne, Default Server und Benutzername sowie einen Daily-Backup-Statusreport findet sich eine Rubrik namens „News and Support“ mit Links zum Hersteller, so genannten E-News, dem technischen Support und zur Liste der unterstützten Backup-Geräte. Eine weitere Rubrik - „Quick Reference“ – bietet eine Readme-Datei und eine Release-Zusammenfassung. Am rechten Rand der Übersichtsseite finden sich Links zu den einzelnen Programmfunktionen. Diese sind auch direkt über eine Navigation am oberen linken Fensterrand erreichbar. Auf diese Weise sorgt der Hersteller dafür, dass alle Features ständig zugänglich sind und nicht nur über die Übersichtsseite.

„Quick Start“

Das Menü „Quick Start“ enthält Befehle zum Einsehen des Job Status, zum Backup, zum Restore und zur Administration des Servers. Die Job-Status-Übersicht präsentiert die aktuelle Job-Warteschlange, eine nach Job-Typ geordnete Job History und ein nach Zeit geordnetes Aktivitätslog. Mit diesen Informationen erhalten die Benutzer stets detailgenaue Informationen zu den Aktionen von CA Arcserve Backup. Abgesehen davon haben sie in der Jobübersicht die Möglichkeit, die Ansicht zu filtern.

Backups führt die Software nach der Angabe der Quelle, der Staging-Parameter, des Ziels und des Zeitplans durch. Mit Hilfe des Zeitplans lässt sich der Job entweder sofort starten oder automatisch regelmäßig ausführen. Zu den einzelnen Backup-Jobs können die Anwender noch diverse Optionen angeben, wie etwa die gewünschte Verschlüsselung oder vor oder nach dem Job abzuarbeitende Befehle. Außerdem gehören eine Verify-Funktion, Alertmeldungen und ein Virenschutz mit zu den verfügbaren Features.

An gleicher Stelle geben die IT-Mitarbeiter auch an, ob die Software Zielbänder überschreiben oder die neuen Daten an das jeweilige Band anhängen soll. Bei den Backups lassen sich zudem Dateien nach bestimmten Mustern wie etwa Dateiendung beziehungsweise Attributen, Modifikationsdaten und ähnlichem ausschließen.

Restore-Vorgänge laufen vergleichbar ab. Hier fragt das System nach der Quelle sowie nach Ziel und Zeitplan. Auch hier gibt es wieder Optionen wie Pre- und Post-Befehle, Timeouts, Logs, Alerts und Funktionen zum Überschreiben von Daten auf dem Zielmedium. Beim Restore lassen sich ebenfalls Datei-Pattern ausschließen.

Über die Server-Administration verwalten die IT-Verantwortlichen die Server der Backup-Domäne. Dabei haben sie die Option, alle Dienste zu starten oder zu stoppen. Insgesamt hinterließ der Quick-Start-Bereich im Test einen sehr aufgeräumten und übersichtlichen Eindruck.

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