Remote Backups zentral verwalten, guter Anwendungssupport

Im Test: Die Backup-Lösung CA ARCserve Backup r12

16.04.2008 | Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrich Roderer

CA Arcserve Backup r12: ein gelungenes Release
CA Arcserve Backup r12: ein gelungenes Release

Im Test installierten wir CA Arcserve Backup r12 auf einem Rechner mit Windows Server 2003 R2 plus Service Pack 2 in der x64-Edition. Als Backup-Medien kamen sowohl AIT- und AIT-3Ex-Laufwerke von Seagate und Sony als auch Festplatten zum Einsatz. Um die Funktionalität im Netz zu prüfen, banden wir Rechnersysteme unter Windows 2003 Server mit Service Pack 4 und Update Rollup, Windows Server 2003 R2 mit Service Pack 2, Windows Vista Business und Windows Server 2008 in den Test mit ein. Darüber hinaus sicherten wir auch eine Installation des Microsoft Sharepoint Servers 2007 mit dem entsprechenden Agenten.

Die Installation der Software läuft verhältnismäßig einfach ab: Ein Assistent fragt, ob es sich um eine lokale oder eine entfernte Installation handelt. Da es im Test in dieser Phase darum ging, zunächst den Server aufzusetzen, entschieden wir uns hier für die lokale Installation. Jetzt erhalten die Anwender die Wahl, die Management-Konsole, einen Stand-Alone-Server, einen Primary-Server oder einen Member-Server aufzusetzen.

An dieser Stelle selektierten wir den Stand-Alone-Server. Im nächsten Schritt geht es an die Auswahl der einzuspielenden Komponenten wie beispielsweise der Tape-Library-Option, der Disk-to-Disk-to-Tape-Funktion oder des Disaster-Recovery-Features. Nach der Angabe des Installationspfads möchte der Assistent den Namen der einzurichtenden Backup-Domäne erfahren und fragt dann nach der zu verwendenden Datenbank. Bei letzterer kann es sich entweder um einen Microsoft-SQL-Server im Netz oder um die SQL-Server-Express-Edition handeln, die zum Lieferumfang des Produkts gehört und die der Hersteller für Backup-Umgebungen mit maximal zehn Member-Servern empfiehlt.

Im Test entschieden wir uns für die Express-Edition, die die Setup-Routine gleich mit einspielt. Jetzt fehlten nur noch der Pfad zur Datenbank, das Passwort für den internen Arcserve Caroot-User, der Administratorrechte für die Backup-Umgebung erhält, und das zu verwendende Windows Benutzerkonto. Letzteres muss Administrator- und Sicherungsoperatorenrechte besitzen. Sobald diese Angaben gemacht wurden, zeigt der Setup-Assistent eine Zusammenfassung an. Sie gibt Aufschluss darüber, welche Installationsvoraussetzungen bereits erfüllt sind und welche Komponenten das Setup-Werkzeug noch einspielen wird. Danach zeigt er eine Zusammenfassung der zu installierenden Komponenten an und führt das Setup durch.

Während des Einspielens der Software fragt er lediglich noch nach den Lizenzschlüsseln für die einzelnen installierten Bestandteile.

In unserem Fall war für die Disaster-Recovery-Komponente noch eine zusätzliche Konfiguration erforderlich, diese startete automatisch nach dem Bestätigen der ebengenannten Zusammenfassung. Damit war das Setup abgeschlossen.

Das Einspielen der Agenten auf den Clients lässt sich dann – für Windows-Systeme – entweder über eine benutzerdefinierte Installation mit Hilfe des Remote-Setup-Programms auf der DVD oder durch das Einlegen der DVD in den jeweiligen Zielrechner und den dortigen Aufruf der Setup-Routine durchführen. Im Test verwendeten wir beide Möglichkeiten, dabei kam es zu keinen Schwierigkeiten, die zuständigen Mitarbeiter müssen nur darauf achten, auf Clients unter Windows Vista und Windows Server 2008 die User Account Control (UAC) zu deaktivieren, sonst lässt sich der Agent nicht pushen.

Auch die Windows-Firewall sollte für Push-Vorgänge deaktiviert werden. Zum Schluss ist es noch erforderlich, die installierten Agenten dem Server bekannt zu geben. Dazu stellt die Server-Verwaltungskonsole eine Auto-Discovery-Funktion bereit, die Systeme lassen sich aber auch über ihren Namen oder ihre IP-Adresse explizit angeben.

Inhalt des Artikels:

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 2012073 / Software)