Projectplace gehört zu den Pionieren des Web-basierten Projektmanagements

Im Praxistest: Projektmanagement aus der Cloud, Teil 1

Seite: 2/3

Firmen zum Thema

Möchte ein Anwender die Anwendung dauerhaft nutzen, so kann er bei der Team-Version in der kleinsten Ausbaustufe für ungefähr 60, - Euro pro Monat mit drei Teammitgliedern (Minimum) einsteigen, jedes weitere Teammitglied kostet dann 19,50 im Monat. In dieser Version stehen ihm insgesamt 2 GByte an Speicherplatz auf dem Server von Projectplace zur Verfügung.

Während er die Anzahl der Projektteilnehmer beliebig aufstocken kann, ist die Team Edition grundsätzlich auf ein Projekt beschränkt. A 11, 21 und über 50 Teilnehmer gilt eine günstigere Preisstaffel und der zur Verfügung stehende Speicherplatz steigt bis auf 8 GByte. Mit der Enterprise Edition kann eine Firma für 12 Monate mit beliebig vielen Nutzern (es wird nach der Anzahl der Nutzer lizenziert) beliebig viele Projekt zu einem Festbetrag betreiben. Weiterhin beinhaltet die Enterprise-Version bereits die Module für Schulungen und vordefinierte Projektmodelle, die für die Team-Version als Zusatzmodule erworben werden müssen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 9 Bildern

Der Einstieg: Ein Browser und eine Reihe von Online-Hilfen

Der Start mit dieser Lösung ist so elegant wie einfach und zeigt dabei, wie eine SaaS-Lösung im besten Sinne funktionieren kann: Wer ein neues Projekt aufsetzen möchte (auch zu Testzwecken, wie wir es für diesen Artikel gemacht haben), geht auf die Webseite des Anbieters und kann sich dort entsprechend anmelden. Besteht bereits eine Projektseite, so kann er natürlich auch einen Link in einer Mail bekommen, die ihm zur Mitarbeit in der Projektgruppe einlädt.

Nach der Eingabe der Daten und dem der automatischen Anmeldung hilft ein kurzer Screen-Cast dem Neuling bei den ersten Schritten in der Anwendung (Bild 1). In dieser Übersicht erfährt der Anwender schnell, wie er in wenigen Schritten (der Anbieter spricht von nur drei Schritten) die grundlegenden Daten für sein Projekt eingibt: In einem ersten Schritt wird er dann den sogenannten Projektmanager anlegen und sich somit auch selbst als Administrator für dieses Projekt eintragen. Danach sollte er die Startseite des Projekts entsprechend so einrichten, dass sie den Sinn und Zweck des eigenen Projekts wiedergibt (Bild 2). Danach kann sich der Projektleiter dem Inhalt seines Projekts widmen. Zu jedem Projekt werden schon von Beginn an die verschiedenen Dokumente und Unterlagen gehören, auf die alle Projektmitglieder einen Zugriff besitzen sollten.

So kann der Administrator diese nun direkt über den Browser in den Webbereich des Projektes hochladen und dabei auch gleich über einen Klick eines Feldes in der Maske festlegen, dass eine Versionierung für die Dokumente oder auch die entsprechenden Ordner eingeschaltet wird. Wem der Upload über den Browser zu umständlich ist, der kann ein entsprechendes Plugin des Herstellers von der Webseite herunterladen, das ein „Drag & Drop“ der Dokumente zwischen dem Dateiexplorer und dem Internet Explorer ermöglicht.

Dabei wird dann auch eine sogenannte „Powertab“-Anwendung unter Windows installiert (Bild 3), die ein direkteres und bequemeres Arbeiten mit der Projectplace-Software direkt aus den Windows-Anwendungen heraus ermöglicht. Während es durch Einsatz des Browsers als zentrales „Client-Gerät“ theoretisch möglich sein sollte, völlig Plattform-unabhängig und –übergreifend mit dieser Projektmanagement-Lösung zu arbeiten, zeigt doch dieses Beispiel sehr schön, dass die Firma Projectplace grundsätzlich davon ausgeht, dass die Anwender mit einem Windows-PC arbeiten – das zeigen auch einige „Browser-Unverträglichkeiten“ mit Firefox und Google Chrome, auf die wir in der abschließenden Zusammenfassung noch einmal näher eingehen.

Durch die vielen Funktionen, die wir hier leider nicht in ihrer Gesamtheit vorstellen können, die Ausstattung mit den verschiedensten Vorlagen und die sehr gut gelöste Unterstützung durch die verschiedensten Assistenten eignet sich die Lösung auch gut für Anwender, die in der Disziplin des Projektmanagements noch nicht so firm sind, aber ein entsprechendes Werkzeug benötigen. Die integrierte Dokumentenverwaltung, die wie bereits erwähnt auch eine Versionierung unterstützt, tut ein Übriges dazu, dass die Teamarbeit gut von der Hand gehen kann.

Die Projekte können zudem direkt im Browser als Pläne mit Hilfe von Balkendiagrammen übersichtlich dargestellt werden – allerdings ist es auch möglich entsprechende Pläne in das Projekt zu importieren. Sehr hilfreich sind auch die integrierten Möglichkeiten, direkt aus der Anwendung heraus Berichte im PDF-Format (Bild 4) zu erstellen, die dann auch die benötigten und aktuellen Zahlen zu Ressourcen, Projektkosten und Terminen enthalten.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2046089)