Avaya und CMS sorgen für neue Nervenbahnen im Augsburger Datacenter

Im Fujitsu-RZ beschleunigt ein Vena-Netz den Datenverkehr

| Autor / Redakteur: Andreas Herden / Ulrike Ostler

Angeschlossen an das Fujitsu-Werk in Augsburg ist ein konsolidiertes Rechenzentrum.
Angeschlossen an das Fujitsu-Werk in Augsburg ist ein konsolidiertes Rechenzentrum. (Bild: Fujitsu)

Fujitsu hat einige seiner Rechenzentren am Standort Augsburg konsolidiert. Auf Basis der „Avaya Virtual Enterprise Network Architecture“ (Vena) implementierte der IT-Hersteller und -Dienstleister ein hochverfügbares und ausfallsicheres Datennetz.

Ziel der RZ-Konsolidierung war es, nachhaltig Kosten zu sparen. Das Netzwerk wiederum soll bestmöglich auf zukünftige Anforderungen und Dienste vorbereiten.

Mit Vena ebnet Fujitsu im Produktivumfeld sowie in den Labornetzen den Weg zu einer standardbasierten Netzwerk-Topologie mit hohem Automatisierungsgrad. So optimiert der IT-Hersteller und -Dienstleister die Auslastung, Administration und Skalierbarkeit der intern genutzten Rechenzentrumsdienste – und avanciert zugleich zu einem der größten RZ-Betreiber in Deutschland.

Das Qualitätssiegel „Made in Germany“ ist international heiß begehrt – und zwar nicht nur bei Autoliebhabern. Auch deutsche Informationstechnik wird in aller Welt stark nachgefragt. Professor Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien( Bitkom), erläutert: „Nachdem 2011 ein leichter Rückgang bei den Exporten zu verzeichnen war, ist Hightech made in Germany derzeit ein internationaler Verkaufsschlager.“

Kein anderes Land produziere mehr forschungs- und entwicklungsintensive Hightech-Artikel für den Weltmarkt. Mit einem Anteil von 12,1 Prozent belege Deutschland noch vor China und den USA den ersten Platz.

Der Standort Augsburg

Für den japanischen Computerhersteller und IT-Dienstleister Fujitsu ist das ein Grund mehr, trotz des Kostendrucks am Produktions- und Entwicklungsstandort Deutschland festzuhalten. Als führender europäischer IT-Infrastruktur-Anbieter bietet Fujitsu Technology Solutions (FTS) das komplette Portfolio an IT-Produkten, Lösungen und Services – von PCs und Notebooks über Rechenzentrumslösungen bis hin zu Managed Services und Anwendungen aus der Cloud.

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Die Projektpartner

Allein im Augsburger Werk laufen täglich bis zu 12.000 Workstations und 1.000 Server vom Band. Nach dem verheerenden Erdbeben in Japan 2011 übernahm der bayerische Produktionsstandort binnen drei Tagen die japanische Server-Produktion des japanischen Mutterunternehmens.

Allerdings ist der Standort Augsburg für Fujitsu längst mehr als nur eine ausgezeichnete Entwicklungs- und Fertigungsstätte. „Wir bündeln in unserem zentralen Rechenzentrum inzwischen den Datenverkehr sämtlicher Standorte in Kontinentaleuropa, dem Mittleren Osten, Afrika und Indien“, erläutert FTS-Network-Operations-Manager Albert Knoll.

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