IBM verkauft Rittal-Equipment für Datacenter

IBM stattet seine Rechenzentren mit Rittal-Racks aus

| Redakteur: Ulrike Ostler

Der "TS" ist quasi ein Klassiker von Rittal und besitzt eine große Zubehörvielfalt: Mehr als 100 Varianten sind möglich.
Der "TS" ist quasi ein Klassiker von Rittal und besitzt eine große Zubehörvielfalt: Mehr als 100 Varianten sind möglich. (Bild: Rittal)

Die IBM-eigenen Rechenzentren werden nun bevorzugt mit den Rittal-Racks „TS“ bestückt. Darüber hinaus haben Rittal und IBM Resiliency Services beschlossen, den Hersteller aus Herborn zu einem der bevorzugten Partner und Lieferanten von IBM im Projektgeschäft mit Rechenzentren zu machen.

Es ist ein prestigeträchtiges Abkommen für Rittal: Für die kommenden fünf Jahre hat sich IBM Europa für Rittal als bevorzugten Rack-Lieferanten entschieden. Der Distributor Anixter übernimmt die operative Abwicklung. Eingebaut werden die IT Server- und Netzwerkschränke der Baureihe „TS“.

Vor Auslieferung in die Rechenzentren werden die TS IT Racks komplett mit Hardware-Komponenten bestückt. So ist eine einfache Integration nach dem „Plug & Play“-Prinzip in die bestehenden Rechenzentren gewährleistet. Für den Transport auf Lastkraftwagen von der Integrationshalle bei Anixter hin zu ihrem Einsatzort sind die vollbestückten IT-Schränke bestens gerüstet: Durch das patentierte Profil erhält der TS IT eine hohe Stabilität. Im Labor von Rittal wurden die Racks mit einer Traglast von 3.000 Kilogramm erfolgreich getestet.

Die Rittal-Racks erlauben dank modularer Bauweise eine große Flexibilität. Jedes Rack lässt sich noch vor Ort an geänderte Anforderungen anpassen, zum Beispiel im Hinblick auf Kabel-Management und Klimatisierung.

IBM als OEM-Partner

Ganz neu ist die Zusammenarbeit nicht: So hat Rittal als OEM-Partner in zehn Jahren bereits mehr 170.000 IT-Racks an IBM geliefert. Gabrielle Vivier, EMEA Sub-Commodity Leader bei IBM Europa., sagt: „Wir schätzen Qualität und Flexibilität dieses IT-Standardprodukts.“

Aus der Werbung für IBM Resiliency Services - die Botschaft: IBM hilft, dass alles untebrechungsfrei läuft.
Aus der Werbung für IBM Resiliency Services - die Botschaft: IBM hilft, dass alles untebrechungsfrei läuft. (Bild: IBM)

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Die Partner, Rittal und IBM Resiliency Services, haben nun jedoch mit einer strategischen Partnerschaft die Zusammenarbeit verstärkt. Der Bereich Resiliency Services bei IBM führt bei seinen Kunden unter anderem professionelle Audits von IT und Rechenzentren durch und definiert die Anforderungen an optimierte Lösungen hinsichtlich Platzbedarf, Aufbau, Energie-Effizienz, Verfügbarkeit und Performance.

Rittal ist nun einer der bevorzugten Partner und Lieferanten von IBM im Projektgeschäft mit Rechenzentren. Dies umfasst sämtliche Infrastrukturlösungen, die für den Bau eines Rechenzentrums erforderlich sind: Sämtliche IT-Infrastrukturkomponenten von Rittal wie Racks, Klimatisierungs- und Monitoring-Systeme, Stromversorgung, Sicherheitsprodukte, Services und das standardisierte Rechenzentrum „Ri Matrix S“. Die Partnerschaft gilt in allen europäischen Ländern, im Mittleren Osten und in Afrika.

Die Vereinbarung schleißt keine Exklusivität ein. Emerson Network Power zum Beispiel ist als weltweiter Hersteller von RZ-Infrastrukturprodukten, Kälte- und Lüftungstechnik, USV-Anlagen und Racks ebenso ein Partner und Nachunternehmer von IBM. Das DCIM-Produkt „Trellis“ wird von IIBM unter einem eigenen Markennamen vermarktet; siehe auch: „ITSM von IBM trifft auf Trellis von Emerson Network Power“)

Das Projektgeschäft

Synergien wollen Rital und IBM aus den vorhandenen, zum Teil komplementären Kundenkreisen ziehen und vermehrt gemeinsam auftreten. So sei IBM im Bereich Banken und Versicherungen sowie bei öffentlichen Auftraggebern eingeführt, während Rittal einen Zugang zu industriellen Kunden habe, teilt das Unternehmen aus dem hessischen Herborn mit.

Beide Unternehmen stellten derzeit spezielle Projektteams auf, um konkrete Maßnahmen abzustimmen und sich gegenseitig auf internationaler Ebene zu unterstützen. Geplant sind unter anderem eine gemeinsame Plattform für Komponenten und kundenorientierte Zusatzleistungen, Trainingsmodule und Marketingmaßnahmen.

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