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Schutz für weltweites Zertifizierungssystem IBM startet sichere Blockchain-Umgebung

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

IBM kündigt eine hochsichere Umgebung in der Cloud an, mit der Unternehmen sensible Blockchain-Netzwerke testen und betreiben sollen. Das auf dem Linux-only-Mainframe „Linux One“ basierende Angebot ist aktuell noch in der Betaphase.

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Everledger will mit der Blockchain-Umgebung ein weltweites Zertifizierungssystem absichern.
Everledger will mit der Blockchain-Umgebung ein weltweites Zertifizierungssystem absichern.
(Bild: IBM)

Ausgesprochen wählerisch gibt sich IBM bei der jetzt präsentierten, hochsicheren Blockchain-Umgebung in der Cloud. Wer die Beta-Version testen will, soll sich nicht nur per Formular bei Big Blue bewerben – sondern möglichst noch eine YouTube-Präsentation sowie Verweise auf eigene Beiträge zum Open-Source-Projekt „Hyperledger fabric“ abliefern.

Trotz dieser Hürden gibt es bereits erste Anwender. So präsentiert IBM mit „Everledger“ ein britisches Unternehmen, das mit Diamanten und anderen Luxusgütern handelt. Die IBM-Blockchain soll dazu beitragen, ein weltweites Transaktions- beziehungsweise Zertifizierungssystem abzusichern – und Endkunden damit vor Diebstahl, Betrug und Korruption schützen. Laut IBM ein ideales Einsatzszenario, denn per Blockchain lasse sich jederzeit die Herkunft der Ware nachvollziehen.

Die wohl bekannteste Anwendung eines Blockchain-Verfahrens hat Bitcoin implementiert. Doch das sei ein Sonderfall, so IBM. Vielmehr gehe es um die Skalierung von Transaktionsanwendungen, etwa im Handel und bei Versicherungen. Banken hingegen dürfte eine Abkehr von zentralisierter Zahlungsabwicklung kaum begeistern.

Donna Dillenberger, IBM Fellow, Enterprise Solutions, kommentiert: „Blockchain verändert die Art und Weise, wie wir den Handel mit Luxusgütern, digitalen Ressourcen oder Finanztiteln über die Cloud abwickeln dramatisch [...] Mit IBM-Blockchain bieten wir daher einen besseren und gleichzeitig wesentlich sichereren Zugang zu dieser neuen Technologie.“

Weitere Details gibt es direkt bei IBM.

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