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Neuausrichtung des Software-Portfolios nach der Übernahme IBM öffnet die Public Cloud mit Red Hat

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Nur drei Wochen nach Abschluss der Akquisition von Red Hat gibt IBM die Neuausrichtung ihres Softwareportfolios bekannt. Alle Produkte laufen jetzt cloud-nativ und wurden für den Betrieb auf „Red Hat OpenShift“ optimiert. Unternehmen sollen damit ihre geschäftskritischen Anwendungen erstellen und in allen führenden privaten und öffentlichen Clouds betreiben können, einschließlich AWS, Microsoft Azure, Google Cloud Platform, Alibaba und IBM Cloud.

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Unternehmen können jetzt geschäftskritische Anwendungen einmalig erstellen und diese in allen führenden Public Clouds oder Private Clouds ausführen.
Unternehmen können jetzt geschäftskritische Anwendungen einmalig erstellen und diese in allen führenden Public Clouds oder Private Clouds ausführen.
(Bild: gemeinfrei - Gerd Altmann/Pixabay / Pixabay )

Die neuen Cloud-nativen Funktionen werden als vorkonfigurierte Lösungen namens „IBM Cloud Paks“ bereitgestellt. Die von IBM zertifizierte und containerisierte Software soll ein gemeinsames Betriebsmodell und Angebot an Diensten bieten. Hierzu gehören Identitäts-Management, Sicherheit, Überwachung und Protokollierung. Die IBM Cloud Paks sollen außerdem über ein einheitliches und intuitives Dashboard die bessere Transparenz und Kontrolle über unterschiedliche Clouds hinweg sicherstellen.

Cloud-natives Design trifft auf Open Source

Die angekündigten Softwareprodukte und Dienste umfassen mehr als hundert Produkte aus dem IBM-Softwareportfolio und sind für den Einsatz auf Red Hat OpenShift optimiert und werden auf der hybriden Multicloud-Plattform von IBM bereitgestellt. Diese basiert auf Open-Source-Technologien, darunter Red Hat OpenShift und „Red Hat Enterprise Linux“.

Branchenübergreifend können Unternehmen auf die hybride Multicloud-Plattform von IBM und die Red Hat OpenShift-fähige IBM Software zurückgreifen. Die ersten fünf IBM Cloud Paks sind ab sofort verfügbar und werden in einem verbrauchsbasierten Preismodell verkauft:

  • Der Dienst „Cloud Pak for Data“ dient zur Vereinfachung und Automatisierung, wie Unternehmen Erkenntnisse aus ihren Daten gewinnen. Er stellt zudem eine offene und erweiterbare Architektur bereit, um Daten für die Künstliche Intelligenz schneller zu virtualisieren.
    „Cloud Pak for Applications“ soll Unternehmen bei der Modernisierung, Erstellung, Bereitstellung und Ausführung von Anwendungen unterstützen.
    „Cloud Pak for Integration“ steht zur Unterstützung der Integration von Anwendungen, Daten, Cloud Services und APIs zur Verfügung.
    Mit „Cloud Pak for Automation“ lassen sich Automationsanwendungen entwerfen, entwickeln und auf jeder Cloud betreiben.
    „Cloud Pak for Multicloud Management“ soll Multicloud-Transparenz, Governance und Automatisierung ermöglichen.

Außerdem hat IBM noch folgende Services und Neuerungen vorgestellt rund um Red Hat OpenShift vorgestellt. Demnach wird IBM Red Hat OpenShift als neuen Managed-Service auf der IBM Cloud anbieten, damit Unternehmen auf eine hybride Cloud-Infrastruktur migrieren können. Zudem wird IBM Red Hat OpenShift in Zukunft auf IBM Systems mit „IBM Z“ und „Linux One“ unterstützen, wie bereits auf den „Power“ -Systemen und auf Storage.

Neue IBM Services, die von Red-Hat-zertifizierten Beratern mit mehr als 80.000 Fachleuten im Bereich Cloud Application Services bereitgestellt werden, ergänzen die Beratungs- und Technologieservices für Red Hat. Sie unterstützen Kunden bei der Analyse, Migration, Erstellung und Verwaltung ihrer Workloads in Cloud-Umgebungen.

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Über den Autor

 Elke Witmer-Goßner

Elke Witmer-Goßner

Redakteurin, CloudComputing-Insider.de