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zEnterprise als Big-Data-Versteher IBM kündigt neue Aufgaben für den Mainframe an

| Redakteur: Ulrike Ostler

Anlässlich der Konferenz „Enterprise 2013“, die derzeit in Orlando stattfindet, stellt IBM seinen „zEnterprise“- Kunden neue Software für Analysen und Cloud-Computing vor. Zu dieser Systemfamilie gehören „zEC13“, „zBC12“ und die „Enterprise Linux Server“ (ELS), die insbesondere Unternehmen unterhalb der Konzerngröße ansprechen soll.

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Erweiterungen bei IBM DB2 für z/OS und IBM IMS ermöglichen es Unternehmen, noch besser sehr große Datenmengen zu bewältigen.
Erweiterungen bei IBM DB2 für z/OS und IBM IMS ermöglichen es Unternehmen, noch besser sehr große Datenmengen zu bewältigen.
(Bild: © sculpies - Fotolia)

Die Argumente für den Einsatz von Mainframes scheinen immer die Gleichen: ein hoher, schneller Durchsatz, hohe Verfügbarkeit und Sicherheit vor Hackern und Malware sowie vor Fehlern. Doch haben sich die Lasten über Jahre enorm vervielfacht und verändert. um einmal ein paar Zahlen zu nennen: Rund 404 Milliarden Transaktionen erzeugen Handys pro Tag auf Mainframes, die mit einer Verfügbarkeit von 99,999 Prozent aufwarten.

Seit 13 Quartalen betreut Gregory Lotko, Vice President und Business Line Executive System Z, dieses Geschäft bei IBM. Seinen Aussagen zufolge ist die Anzahl der MIPS und damit der damit zu bewältigen den Lasten ohne Unterbrechung gestiegen. Doch die Kunden packten nicht nur immer weitere Lasten au den Mainframe, sie passten auch die Technik neunten Herausforderungen an. Denn IBM andere etwa alle zwei Jahre die Technik, auch die Kunden tauschten etwa in demselben Rhythmus die ihre aus.

Tom Rosamilia, Senior Vice President der IBM Systems and Technology Group , bei der Eröffnung der IBM-Konferenz „Enterprise 2013“, die 2782 Besucher zählt aus 815 Unternehmen, 14 Branchen und mehr als 20 Länder.
Tom Rosamilia, Senior Vice President der IBM Systems and Technology Group , bei der Eröffnung der IBM-Konferenz „Enterprise 2013“, die 2782 Besucher zählt aus 815 Unternehmen, 14 Branchen und mehr als 20 Länder.
(Bild: IBM)

In diesem Jahr steht das Datensammeln, -verarbeiten und analysieren ganz oben auf der Agenda, nicht nur, weil zEnterprise die Grundlage für die IBM Analytics Cloud bildet. „zEnterprise ist Designer für (Big) Data, flexibel durch Software und offen durch Standards und Colaboration“,sagt Tom Rosamila, Senior Vice President der IBM Systems and Technology Group (STG).

Die Neuerungen

Die ersten Neuerungen betreffen die relationale Datenbank "DB2 for z/OS", dies es nunmehr in der Version 11 gibt. Rund 70 Prozent der Big-Data-Analysen, die derzeit getätigt werden, beruhen auf Transaktionsdaten. Doch Hadoop-Cluster mit multistrukturierten Daten nehmen stark zu. DieVersion 11 erlraubt die Integration von Haddop-Analysen in die DB2-Enterprise-Datenbank.

Darüber hinaus kann die Version 13 der hierchischen Mainframee-Datenbank „IMS“ integrierte Analysen mit unstruktukturierten und Social-Network-Daten fahren. Das eliminiert laut IBM die Notwendigkeit separierter, Silo-artiger Systeme.

Das BI-Paket

Mithilfe von der Bisiness-Intelligence-Software „Cognos TM1 for zEnterprise“ sollen Chief Financial Officers detaillierte und ausgefeilteste Finanzpläne erstellen, auswerten und verwalten können. Es handelt sich um ein Softwarepaket aus Planung, Budgetierungs- und Analyse-Tools, die helfen sollen die Leistung eines Unternehmens transparenter zu machen. Die Software lässt sich per Cloud über mobile Devices zugänglich machen und bietet laut IBM trotzdem einen sicheren Zugriff.

Analysen, Cloud und Mobility erfordern auch vom Mainframe mehr Flexibilität in der Bereitstellung von Ressourcen und Performance. Diese Anforderung soll die "Capacity Management Annalytics"-Anwendung bieten.

Sie ist für IT-Manager gedacht, die besser als bisher auf Unvorherzusehendes vorbereitet sein müssen. Sie besteht somit aus Möglichkeiten einer „predictive Analysis“, also aus Trenderkennung, die sich aus der Analyse von Geschäftsdaten und Performance-Daten ergibt, die auf einer zEnterprise-Plattform zuhause sind. Hinter der Analyse stecken die BI-Produkte „Cognos“, „SPSS“ und „Tivoli Revision Manager“ mit entsprechenden Templates, die grafische Ansichten ermöglichen.

Einstieg zu SAP

Schließlich gehört zu den Ankündigungen „IBM Entry Cloud Configuration for SAP Solution in zEnterprise v2“. Wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt, handelt es sich dabei um ein Angebot für den täglich en Betrieb von SAP-Anwendun durch Standardisierung und Automstismen, die die operativen Kosten heruntetbringen können.

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