Developer Works Open

IBM fördert quelloffene Cloud-Business-Apps mit neuer Collaboration-Plattform

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Ulrike Ostler

IBM will mit neuer Cloud-Plattform die Entwicklung von Open-Source-Geschäftsanwendungen voran treiben
IBM will mit neuer Cloud-Plattform die Entwicklung von Open-Source-Geschäftsanwendungen voran treiben (Bild: IBM)

IBM will mit Hilfe einer neuen Plattform gemeinsam mit der Open-Source-Gemeinschaft die Adoption von 50 Software-Projekten zu anspruchsvollen Geschäftsanwendungen beschleunigen und damit eine neue Klasse von Cloud-Innovationen aus Mobile, Analytics und anderen Wachstumsbereichen ins Leben rufen.

Nach Ansicht von IBM fehlt dem aktuellen Entwicklungsmodell in der Open Source Community ein strategischer Schwerpunkt für Business-Anforderungen. Um dies zu ändern, hat IBM hat eine neue Plattform vorgestellt, die es Entwicklern ermöglichen soll, gemeinsam mit IBM an Open-Source-Technologien und Projekten zu arbeiten

Was ist Developer Works Open ?

IBM Developer Works Open ist eine Cloud-basierte Umgebung, die es Entwicklern erlaubt, auf neue IBM-Technologien oder technisches Know-How zugreifen. Durch die Zusammenarbeit in einem globalen Netzwerk soll zudem die Entwicklung neuer Open-Source-Projekte beschleunigt werden. Entwickler können aber nicht nur Code herunterladen, Sie erhalten auch Zugang zu Blogs, Videos, Werkzeuge und Technologien, um damit Ihre Projekte möglichst schnell voranzutreiben.

So sollen zusammen mit Kunden Open-Source-Apps für anspruchsvolle Geschäftsanforderungen entstehen. Zudem will IBM diese Dienste auch auf seiner PaaS-Plattforn für Cloud-Software-Entwicklung „Bluemix“ anbieten.

IBMs feilt weiter an seiner Open-Source-Strategie

Die neue Initiative ist Teil von IBMs Engagement für die Open Source Community. IBM führt nach eigener Einschätzung die Open-Source-Bewegung seit mehr als 20 Jahre mit an und hat Tausende von Entwicklern motiviert, sich ebenfalls in Open-Source zu engagieren. So will IBM mit seiner Initiative unter anderem Hindernisse abbauen, die Entwickler davon abhalten, Open-Source-Code in nachhaltige Anwendungen für reale Geschäftsprobleme zu gießen.

Mit der breiten Palette von Technologien und Anwendungen, die bereits über Developer Works Open bereit gestellt werden, will IBM vor allem Lücken für Projekte in wichtigen Schlüsselbereichen schließen, etwa im Gesundheitswesen, Mobilfunk und Handel, sowie bei Versicherungen und Banken, welche die realen Business-Herausforderungen ausfüllen können.

IBM Ready Apps

Für den Anfang macht IBM eine Reihe von Apps aus seinem „Mobile-First“-Portfolio über die neue Plattform als Open-Source verfügbar, die Entwickler in den Bereichen Gesundheitswesen, Einzelhandel, Versicherungen und Banken unterstützen.

  • IBM Ready App for Healthcare beispielsweise hilft per mobiler App beim Überwachen von Physiotherapieprogrammen für zuhause.
  • IBM Ready App for Retail personalisiert das mobile Einkaufserlebnis durch direkte Kommunikation
  • IBM Bereit App for Insureance verbessert die Beziehung zwischen Hausbesitzern und die Versicherer, etwa durch eine auf IoT-Sensoren basierende Synchronisation.
  • IBM Redy App für Banking hilft Finanzinstituten, die mobilen Bedürfnisse von Unternehmenskunden zu adressieren.

IBM macht weitere Cloud-Data-Services verfügbar

Darüber hinaus will IBM eine Reihe von Analytics-Technologien wie „Activity Streams“ oder „Agentless System Crawler“ als Open-Soruce verfügbar machen. Letztere bieten zum Beispiel ein einheitliches Cloud-Überwachungs -und Analyse-Framework, das Einblick in alle Arten von Cloud-Plattformen und Laufzeiten ermöglicht. Mit „IBM Analytics für Apache“ kommen Entwickler in den Genuss der vollständigen Analyse-Funktionen und Fähigkeiten von Spark. Eine-Version Beta ist laut IBM bereits auf Bluemix erhältlich.

Ferner will IBM auch weiterhin Cloud-Data-Services als Open Source verfügbar machen, einschließlich „IBM Object Storage auf Bluemix Service Broker“, die verwendet werden, um Openstack Swift mit Cloud Foundry zu integrieren, was einen schnellen Zugriff auf Cloud-Daten erlaubt, ohne zu wissen, wo die Daten gespeichert sind.

Die Etablierung von Developer Works Open kommt laut IBM zu einem wichtigen Zeitpunkt für Cloud-Entwickler; denn Organisationen ringen im Moment darum, das Beste aus ihrer vielfältigen Cloud-Umgebungen heraus zu holen.

Weitere Hintergrundinformationen liefert Angel Diaz, Vice President, Cloud Technology & Architecture, IBM in einem Video.

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