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Neues Modul für mobile Endgeräte IBM erweitert Software für das Cloud-Management

| Redakteur: Michael Hase

IBM stellt eine neue Version der SmartCloud Software vor. Die Suite enthält jetzt zusätzliche Module, mit denen sich Cloud-Services nach Angaben des Anbieters einfacher einführen und mobile Endgeräte sicherer managen lassen.

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IBM ergänzt die SmartCloud Software um zusätzliche Management-Tools. (© Photosani - Fotolia.com)
IBM ergänzt die SmartCloud Software um zusätzliche Management-Tools. (© Photosani - Fotolia.com)

Der IT-Konzern IBM erweitert seine SmartCloud Software für das Management von Cloud-Infrastrukturen. Zu den wesentlichen Neuheiten zählen unter anderem zwei Module:

  • „SmartCloud Control Desk“ sorgt dafür, dass Systemkonfigurationen über geplante Veränderungen und unvorhergesehene Betriebsstörungen hinweg vollständig erhalten bleiben. Dadurch soll die durchgehende Verfügbarkeit von Services mit möglichst kurzen Antwortzeiten sichergestellt werden.
  • „Endpoint Manager for Mobile Devices“ soll Unternehmen dabei unterstützen, mobile Endgeräte effizienter zu verwalten und besser abzusichern. Unterstützt werden die Betriebssysteme iOS, Android, Windows Phone- und Symbian. Für die Nutzung von Smartphones und Tablets lassen sich Policies festlegen. Die Geräte können remote überwacht werden. Außerdem lassen sich Daten von verlorenen oder entwendeten Geräten per Fernzugriff löschen.

Die SmartCloud Software ist Bestandteil der SmartCloud Foundation. Dabei handelt es sich um aufeinander abgestimmte Hardware- und Software-Komponenten, die den Aufbau von Cloud-Infrastrukturen beschleunigen und deren Betrieb vereinfachen sollen. Die Software-Tools sollen die Kontrolle bei der Installation, Konfiguration und Automatisierung von Cloud-Services in privaten, öffentlichen und hybriden Clouds verbessern.

Beschleunigte Bereitstellung von Services

IBM stellte die SmartCloud Foundation erstmals im vergangenen Herbst vor. Mit dem Modul SmartCloud Provisioning soll sich die Bereitstellung von Services beschleunigen lassen: Die Einführungszeit reduziert sich laut IBM von Stunden auf Minuten, der Administrationsaufwand sinkt um bis zu 70 Prozent.

Zur Überwachung virtueller Infrastrukturen dienen die Module SmartCloud Monitoring und Virtual Storage Center. Durch den^1 Einsatz von Analyseverfahren sollen sich Workloads so verteilen lassen, dass die bestmögliche Verfügbarkeit erreicht wird. Außerdem soll sich die Auslastung und Performance der Storage-Systeme verbessern, indem die Zuweisung von Speicherkapazität automatisiert wird.

Mit der neuen Version der Software reagiert IBM nach eigenen Angaben auf einen Trend, der aus einer aktuellen Studie des Konzerns hervorgeht. Demnach wollen fast 90 Prozent der befragten Unternehmen in den kommenden drei Jahren Cloud-Services einführen, die leistungsfähiger sind als Dienste, die auf einer herkömmlichen virtualisierten Infrastruktur betrieben werden. □

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