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IBM verordnet den x-Servern „Smarter Computing“

IBM baut Analytik- und Cloud-Fähigkeiten in x-Server ein

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Blade Center Foundation for Cloud

Unter den neu vorgestellten Smarten Computern befindet sich eine neue Version der „IBM Blade Center Foundation for Cloud“ (BCFC): eine integrierte Virtualisierungs-Plattform mit eingebautem System Management, die mit Servern, Speicher und Netzwerken bereits vorkonfiguriert ist. BCFC ist parktisch die Grundausstattung der neuen Smarten Modelle, also Hardware plus Intelligenz.

Das Produkt fußt auf der neuen Generation der „IBM Blade Center HS23“-Systeme, die bis zu 62 Prozent mehr Rechenleistung als die vorherige Generation liefert. Der Startpreis liegt bei rund 60.000 Dollar.

Connectivity inbegriffen

In der BCFC ist die neue 10-GbE-Virtual Fabric-Technologie integriert, wodurch Kunden die Möglichkeit haben, bis zu 20 Prozent mehr virtuelle Maschinen zu betreiben.

Die erhöhte Bandbreite und die bis zu vier Mal höhere Speicherkapazität der HS23 ermöglichen einen schnelleren Datentransfer, die wesentlich für virtualisierte Cloud-Umgebungen und analytische Workloads ist. Darüber hinaus kann IBM Fast Setup for BladeCenter, eine kostengünstige und zeitsparende Anwendung, Kunden dabei helfen, den Zeitaufwand für große Installationen von Tagen auf wenige Stunden zu reduzieren.

Die ersten Kunden: ByteMobile und das deutsche Leibniz-Supercomputer Zentrum

Das in Kalifornien ansässige Unternehmen ByteMobile und das deutsche Leibniz-Rechenzentrum in München (LRZ) gehören zu den ersten Kunden, die sich für diese IBM x86-Systeme entschieden haben. ByteMobile, ein weltweit führender Anbieter von mobilen Internet-Lösungen für globale Wireless-Netzbetreiber, nutzt IBM HS23 Blade Center als Grundlage für die Implementierung seiner „Foundation for Cloud“.

Chris Koopmans, Chief Operating Officer von ByteMobile, sagt: „Mit der neuen Leistungsfähigkeit der HS23, kombiniert mit unserer Software, konnten wir die zweieinhalbfache Leistung unserer bisherigen Infrastruktur erreichen.“ Die IBM-Lösung ermögliche es, große Mengen von Netzwerkdaten schneller und einfacher zu verarbeiten.

Das Leibnitz Rechenzentrum (LRZ) von außen. Das Datacenter nutzt das neue x86-Modell für High-Performance-Dienstleistungen (Bild: LRZ)
Das Leibnitz Rechenzentrum (LRZ) von außen. Das Datacenter nutzt das neue x86-Modell für High-Performance-Dienstleistungen (Bild: LRZ)

Das Leibniz-Rechenzentrum bietet Supercomputing-Serviceleistungen für Wissenschaftler in Deutschland und Europa. Es befindet sich im Aufbau eines neuen High-End-Supercomputers auf IBM System x iDataPlex. Dieser kann Wissenschaftlern helfen, ein breites Spektrum an anspruchsvollen wissenschaftlichen Fragestellungen zu lösen.

Professor Dr. Arndt Bode, Leiter des LRZ Supercomputer Center lobt insbesondere die Energie-Effizienz: „Unser neues iDataPlex-basiertes SuperMUC System wird dazu beitragen, dass die wissenschaftliche Gemeinschaft Theorien testen, Experimente durchführen sowie Ergebnisse in noch nie da gewesener Form vorhersagen kann. Darüber hinaus ist das neue SuperMUC System in der Lage, eine bisher nicht erreichte Energie-Effizienz bei nachhaltiger Leistung zur Verfügung zu stellen.“

"IBM Smart Cloud"-Lösungen für mittelständische Geschäftskunden

Zusätzlich hat IBM neue und erschwingliche Smart-Cloud-Lösungen vorgestellt, basierend auf dem neuen IBM System x Server 3650 M4, ein sehr stark erweiterbares System. Es verfügt über vier 1 GbE Standard-Ports und eine 10GbE Virtual Fabric-Erweiterung, die ein ganzes Spektrum von Networking-Technologien unterstützt und Flexibilität sowie Leistung maximiert.

Der System x3640 M4 Server vereint IBM eXFlash Solid-State-Storage- (SSD-)Technologie und Enterprise-Speichertechnologie in einen Zwei-Sockel Rack-Server. Die SSD-Technologie ermöglicht bis zu 30-mal mehr Rechenleistung und bis zu 90 Prozent mehr Leistung pro Watt für die Konsolidierung von Collaboration- und Datenbank-Workloads.

Darüber hinaus unterstützen die neuen x3650 M4-Systeme das IBM Smarter Analytics-Portfolio mit einer Reihe von kompakten, integrierten Analytik-Angeboten. Diese umfassen Zwei-Sockel-Systeme mit „IBM Infosphere Data Warehouse“, „Cognos Business Intelligence“ und Performance Management-Software.

Wasser im x86-Server

Der IBM System x iDataPlex dx360 M4 bietet erhebliche Flexibilität bei der Unterstützung einer breiten Palette von HPC-Workloads. Das System ist für Rechenzentren gestaltet worden, die hohe Leistung bei limitierter Stellfläche, Stromversorgung und Kühlungsmöglichkeit benötigen.

Die speziell entwickelte und exklusive IBM Warmwasser- Kühlungstechnologie macht das iDataPlex-System bis zu 40 Prozent Energie-effizienter als luftgekühlte Systeme; wobei bis zu 90 Prozent der Wärme pro Rechenknoten zurückgewonnen werden können.

X86 im Tower

Der IBM System x 3550 M4, ist ein dicht bepackter 1U-Server mit vielen Funktionen, der für Daten- und geschäftskritische Workloads konzipiert worden ist. Der IBM System x3500 M4 Towerserver versorgt Rechenzentren mit Leistung im Desktop-Formfaktor.

Der x3550 liefert bis zu viermal mehr Hauptspeicher, mehr virtuelle Maschinen und eine deutlich verbesserte Netzwerk-Leistung auf weniger Raum zu einem vergleichbaren Preis. Der x3500 bietet auch bis zu vierfachen Hauptspeicher und bis zu 33 Prozent höhere Speicherkapazität im Vergleich zu früheren Generationen.

"IBM Feature on Demand" erlaubt es Kunden, Funktionen in der Firmware oder Software on Demand zu aktivieren oder zu entsperren und bietet Kunden die Möglichkeit, ihre Systeme passend zu ihrem wachsenden Bedarf aufzustocken ohne die Notwendigkeit eines kostspieligen Austausches.

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