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Hyperkonvergenz bringt Zentrale und Außenstelle auf Augenhöhe

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VCE raus - Simplivity rein

Vor dem Einsatz der Simplivity-Systeme bestand die IT-Infrastruktur bei der Vollrath Company aus zwei „VCE vBlock“-Modellen, von denen sich eines in der Zentrale und das andere 20 Meilen entfernt in einem Backup-Center befand. Für die Datensicherung implementierte das Unternehmen „Symantec Backup Exec“ für die Datensicherung auf Band beziehungsweise realisierte die Dateisynchronisierung mit dem Plattenspeicher.

Der Erfolg des Simplivity-Einsatzes bei Vollrath.
Der Erfolg des Simplivity-Einsatzes bei Vollrath.
(Bild: Simplivity)

Die Datensicherung dauerte mit diesen Methoden oft Stunden, boten begrenzte Aufbewahrungszeiten und arbeiteten über eine T1-Leitung ohne besondere WAN-Optimierung. Die Ziele für die Wiederherstellungszeit (Recovery Time Objectives, RTOs) waren nur schwer zu garantieren. Die Übertragung großer, aufgabenkritischer VMs über das WAN war zeitraubend und ineffizient, und der gelegentliche Absturz des Rechenzentrums führte zu teuren Datenverlusten für das Unternehmen.

John Sharp, für die Infrastruktur zuständiger IT-Manager bei der Vollrath Company, sagte in einer neuen Fallstudie: „Es lief darauf hinaus, dass wir uns entscheiden mussten, ob wir da draußen einen weiteren Standalone-Server ohne Redundanz einsetzen sollten oder ob wir weiterhin jemanden kommen lassen, der die Datensicherungen der physischen Windows File-/Applikationsserver managt…es macht einfach eine Menge zusätzlicher Arbeit, einen Standort aus der Ferne zu managen.“

Nach der Einführung von Simplivity-Systemen in ihren zentralen und dezentralen Rechenzentren war die Vollrath Company in der Lage, einen 80 Gigabyte-Server zuverlässig über die WAN-Verbindung in Wisconsin zu transferieren und ihn in der Niederlassung New York zu sichern, wobei weniger als 1 Prozent der Verbindung beansprucht wurde und der Vorgang weniger als 15 Minuten dauerte. Dies wurde durch eine Kombination der hyperkonvergenten Infrastruktur und ihrer dramatischen Dateneffizienz und einer WAN-Optimierung zur Reduzierung der Datentransfers zwischen den Standorten erreicht.

Das Datenproblem

Technologien für Dateneffizienz, einschließlich Komprimierung und Deduplizierung, wurden in der Vergangenheit zur Lösung des Kapazitätsproblems mit Speichern und Netzwerkbandbreite angewandt; die Festplattenkapazität ist jedoch nicht mehr die größte Sorge. Das größere Problem ist die Dateneingabe/-ausgabe pro Sekunde (IOPS) ab Infrastruktur-Einrichtungen, da die IOPS-Anforderungen seit Einführung der Virtualisierung um den Faktor 10 zugenommen haben, aber die Festplatten-IOPS stagnieren. Es handelt sich dabei um ein Phänomen, das von Simplivity als „Datendilemma“ bezeichnet wird.

Typische Infrastruktur mit Außenstellen.
Typische Infrastruktur mit Außenstellen.
(Bild: Simmlyvity)

Trotz Verbesserungen bei der Dateneffizienz ist es schwierig, Deduplizierung und Komprimierung an Produktivdaten in Echtzeit durchzuführen, ohne dass es zu einer Beeinträchtigung der Performance von Applikationen kommt.

Daher war die Deduplizierung und Komprimierung bisher auf Backup-Workloads beschränkt. Die Durchführung der Inline-Deduplizierung, Komprimierung und Optimierung in Echtzeit beim erstmaligen Schreiben der Daten und die Beibehaltung der Daten in einem optimierten Zustand während der gesamten Nutzungsdauer hat große Auswirkungen – wenn die Daten am Entstehungsort dedupliziert werden, so ermöglicht dies im weiteren Verlauf erhebliche Ressourcen-Einsparungen und erschließt die erweiterte Funktionalität, die für die heutige virtualisierte Welt erforderlich ist.

Die „Data Virtualization Platform“ von des Herstellers bildet die Grundlage der hyperkonvergenten Infrastruktur. Sie wurde mit dem Ziel angelegt, die IT zu vereinfachen. Dazu gehört, dass das Datendilemma gelöst und die Dateneffizienz und Applikationsleistung insgesamt dramatisch verbessert werden.

Nach eigenen Angaben kann Simplivity hierdurch dreistellige Dateneffizienzraten realisieren. Die Data Virtualization Platform spielt eine entscheidende Rolle für die Erzielung der Dateneffizienz, ohne die Leistung zu beeinträchtigen. Diese wichtige Innovation liefert unternehmensweite Dateneffizienz ohne jede Kompromisse bei Performance und Komplexität. Dies zeigt sich beispielsweise daran, dass die Vollrath Company im Januar 2015 ein Dateneffizienz-Verhältnis von 99:1 erzielte, was Kapazitätseinsparungen von 103 Terabyte ermöglichte.

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