Integrierte VMware-Technik

(Hyper-)Konvergente Lenovo-Systeme mit VMware vSAN

| Autor: Wilfried Platten

Die VX-Serie von Lenovo nutzt die neuen SR650- und SR630-Server.
Die VX-Serie von Lenovo nutzt die neuen SR650- und SR630-Server. (Bild: Lenovo)

Die „HX“- und „SX“-Serie gibt es bei den Lenovo-Rechnern schon. Anlässlich der derzeit stattfindenden VMware-Hausmesse „VMworld US“ gibt Lenovo eine Erweiterung der „Think Agile“-Familie um eine „VX“-Serie bekannt.

Wie unschwer zu vermuten ist, steht das „V“ für VMware im Allgemeinen und „vSAN“ im Besonderen. Mit der VX-Serie eröffnet Lenovo den Kunden somit eine Alternative zu den Think-Agile-Systemen, auf denen „Nutanix Acropolis“ (HX), „Microsoft Hyper-V“ oder „Microsoft Azure Stack“ (SX) installiert ist. Reine Compute Nodes mit vSAN auf „x3550“- und „x3650“-Servern gab es, allerdings als Referenzarchitektur, schon vorher („vSAN Ready Nodes“).

Die VX-Serie dagegen ist ein fix und fertig konfiguriertes System. Es basiert auf den neueren „Think System“-Servern „SR650“ und „SR630“ mit „Xeon-Scalabale“-Prozessoren von Intel, erweitert um Speicher- und Virtualisierungs-Ressourcen.

Für ROBO und VDI

Die VX-Systeme können als virtualisierte Compute/Storage-Infrastruktur für ROBO-Lösungen (Remote Office/Branch Office) genutzt werden, aber auch für Virtual Desktop Infrastructure (VDI). Entsprechende Installationen erfordern mindestens drei Systeme. Um die Bandbreite der unterschiedlichen Arbeitsanforderungen abzudecken, gibt es die VX-Serie in drei unterschiedlichen Modellen. Jedes gibt es sowohl in einer All-Flash- als auch in einer Hybrid-Konfiguration:

  • „VX 3000“: Mehrzweck 1U und 2U 1-Node Lösung, für rechenintensive Anwendungen wie VDI.
  • „VX 5000“: 2U 1-Node-Konfiguration mit hoher Speicherdichte. Sie ist optimiert für schnelle, leistungsfähige Speicher-Anwendungen wie beispielsweise E-Mail, Big Data und Analytics.
  • „VX 7000“: ein 2U 1-Node-System für anspruchsvolle Aufgaben wie Datenbanken und Collaboration-Anwendungen.

Zur VX-Serie gehört auch der Support-Service „Think Agile Advantage“. Er umfasst Bereitstellung, Konfiguration und Trainingsunterstützung sowie eine direkte Verbindung zu Support-Technikern, um etwaige Probleme mit Hard- oder Software lösen zu können. Im Rahmen des „Single-Point-of-Contact“-Konzepts begleitet der Erstkontakt-Techniker den Kunden während des gesamten Support-Falls.

Während sich die VX-Serie für Speichernetzwerke mit vSAN eignen, integrieren die „VCF Ready Nodes“ (VMware Cloud Foundation) „vSphere“, „vSAN“ und „NSX“ in einem Stack. Dieser kann entweder vor Ort bereitgestellt werden, oder als Service in einer öffentlichen Cloud laufen. Die VCF Ready Nodes bauen ebenfalls auf einer Think System-Infrastruktur auf.

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